Prozessorgerüchte: Nächste Xeon-EP kommt wegen SAS-Problemen später

Die ursprünglich noch für 2011 erwartete nächste Xeon-Generation mit dem Codenamen Sandy Bridge-EP von Intel soll nun erst im ersten Quartal 2012 erscheinen. Grund sollen Probleme mit den SAS-Schnittstellen für Serverfestplatten sein.

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Intel-Konzernchef Paul Otellini
Intel-Konzernchef Paul Otellini (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Von taiwanischen Hardwareherstellern will Digitimes erfahren haben, was der Grund für die Verzögerung von Intels nächster Xeon-Generation ist. Diese CPUs, deren Modellnummer mit E5 beginnt, ähneln der Serie Core i7-3900 alias Sandy Bridge-EP. Das Die ist das gleiche, bei den Xeons sind aber alle acht Kerne freigeschaltet, die neuen High-End-CPUs für Desktops arbeiten nur mit sechs Cores.

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Wie schon im August 2011 bekanntwurde, bereitet der Chipsatz C600 für die Plattform Romley der neuen Xeons aber Probleme. Die Ports für SAS mit 6 GBit/s sollen bis vor kurzem nicht korrekt gearbeitet haben. Ob es, wie bisher vermutet, verschiedene Versionen des Chipsatzes mit Codenamen Patsburg geben wird, geht aus dem aktuellen Bericht nicht hervor. Der auch auf Patsburg basierende X79-Chipsatz für die Core i7-3900 besitzt nur zwei SATA-Ports mit 6 GBit/s.

Das reicht für größere Server nicht aus, den früheren Gerüchten zufolge soll die Version Patsburg-D bis zu sechs SAS-Ports mit 6 GBit/s haben. Noch wichtiger: Auch SAS-Expander, die externe Storage-Arrays mit mehreren Festplatten anbinden können, sollen über die neuen Ports unterstützt werden. Schon mit den SATA-Ports - nicht aber mit denen für 6 GBit/s - der ersten Sandy-Bridge-Chipsätze hatte Intel arge Probleme.

Digitimes geht nun von einem Marktstart der Romley-Plattform im Laufe des ersten Quartals des Jahres 2012 aus.

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