• IT-Karriere:
  • Services:

Tokyo Motor Show: Toyota präsentiert Brennstoffzellenauto und Roboterprius

Mehrere neue Autos mit Hybrid- und Elektroantrieb, darunter eines mit Brennstoffzelle, sowie einen autonom fahrenden Prius stellt Toyota auf der Automesse in Tokio vor. Besucher können sich von dem Roboterauto über eine Teststrecke kutschieren lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Toyota Prius: Platz nehmen auf dem Rücksitz
Toyota Prius: Platz nehmen auf dem Rücksitz (Bild: Toyota)

Der japanische Autohersteller Toyota stellt auf der Automesse in der Hauptstadt Tokio mehrere Elektroautos sowie einen Prius vor, der autonom fährt.

Stellenmarkt
  1. motan holding gmbh, Konstanz
  2. Technische Universität Berlin, Berlin

Aqua heißt das neue Hybridfahrzeug, das laut Toyota ein sehr sparsames Fahren ermöglicht. Mit 1 Liter Kraftstoff soll das Auto zwischen 35 und 40 Kilometer weit fahren können. Das Auto soll noch in diesem Jahr auf den heimischen Markt kommen. In anderen Ländern will Toyota den Aqua danach als Prius C herausbringen.

  • Der Toyota Aqua soll in anderen Ländern als Pris C auf den Markt kommen. (Bild: Toyota)
  • Konzeptstudie FT-EV III: Elektroauto im Jahr 2012 (Bild: Toyota)
  • Brennstoffzellenauto FCV-R: Serienreif um 2015 (Bild: Toyota)
  • Mit AVOS wird der Prius zum Roboterauto. (Bild: Toyota)
Der Toyota Aqua soll in anderen Ländern als Pris C auf den Markt kommen. (Bild: Toyota)

Ganz elektrisch ist das FT-EV III, eine Konzeptstudie für urbane Elektromobilität: Der Kleinwagen, der Platz für vier Insassen bietet, ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der eine Reichweite von rund 100 Kilometern ermöglichen soll. Toyota hat keine Angaben darüber gemacht, ob oder wann der FT-EV III in Serie gefertigt werden soll. Die Japaner wollen allerdings 2012 ein Elektroauto auf den Markt bringen.

Eine weitere Konzeptstudie ist der Toyota FCV-R: Das ist ein normaler viersitziger Pkw mit einem Elektroantrieb. Als Energiequelle dient eine Brennstoffzelle - FCV steht für Fuel-Cell Vehicle, Brennstoffzellenauto -, die mit Wasserstoff betrieben wird. Mit einer Tankfüllung soll das Auto etwa 700 Kilometer weit kommen. Toyota schätzt, dass das Brennstoffauto etwa 2015 marktreif sein kann.

Toyota will zudem einen zum autonomen Auto umgebauten Prius vorstellen. Automatic Vehicle Operation System (AVOS) heißt das System, das den Prius zum echten Selbstfahrer macht: Das Auto komme, wenn der Fahrer es herbeizitiere, es könne Hindernisse erkennen und darum herumfahren und es parke selbstständig ein, erklärt der Hersteller. AVOS ist nicht identisch mit dem Selbstfahrsystem, das Google für den Prius entwickelt hat und seit einiger Zeit im US-Bundesstaat Kalifornien testet.

Auf der Messe können Besucher die Funktionsfähigkeit des Systems selbst ausprobieren: Toyota hat einen Parcours aufgebaut, auf dem ein so ausgestattetes Auto autonom fährt. Besucher können auf dem Rücksitz Platz nehmen und sich über die Teststrecke chauffieren lassen.

Die Tokyo Motor Show findet vom 30. November bis 11. Dezember statt, wobei die ersten Tagen Fachbesuchern vorbehalten sind. Für die breite Öffentlichkeit ist die Messe ab dem 3. Dezember zugänglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. High 505! (u. a. Death Stranding für 39,99€, Assetto Corsa Ultimate Edition für 8...
  2. ab 1.642,63€ auf Geizhals
  3. (u. a. OnePlus 8 Pro 5G 128GB 694,07€, TV-Wandhalterungen günstiger (u. a. Schwenk- und neigbar...

Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising angespielt: Göttliches Gaga-Gegenstück zu Assassin's Creed
Immortals Fenyx Rising angespielt
Göttliches Gaga-Gegenstück zu Assassin's Creed

Abenteuer im antiken Griechenland mal anders! Golem.de hat das für Dezember 2020 geplante Immortals ausprobiert und zeigt Gameplay im Video.
Von Peter Steinlechner


    6G-Mobilfunk: Wie 115 Gigabit/s per Funk über 100 m übertragen wurden
    6G-Mobilfunk
    Wie 115 Gigabit/s per Funk über 100 m übertragen wurden

    Die Funkverbindung wurde mit 300 GHz hergestellt. Dabei muss nur eine Photodiode mit dieser Frequenz arbeiten. Der Rest ist clevere Technik und Mathematik.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Telekommunikation Warum US-Tech-Firmen so heiß auf Jio sind
    2. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
    3. Funkverschmutzung Wer stört hier?

    Apple-Facebook-Streit: Die Macht der aufgeklärten Nutzer
    Apple-Facebook-Streit
    Die Macht der aufgeklärten Nutzer

    Facebook warnt vor hohen Umsatzeinbußen bei Apps, wenn Apple die Trackingvorgaben ändert. Das zeigt den Einfluss informierter Einwilligung.
    Von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Nutzertracking Datenschützer knöpfen sich gezielt Medien vor
    2. Tracker Radar Duck Duck Go gibt Liste für Tracker-Blocker frei
    3. Datenverkauf Avast überwacht den Browser und verkauft Nutzerdaten

      •  /