Abo
  • Services:

Piratenpartei: Piratenpad wegen Kinderpornografie abgeschaltet

Die Piratenpartei hat ihr Piratenpad komplett abgeschaltet, nachdem dort Links zum sexuellen Kindesmissbrauch gepostet worden waren. Die Netzpolitiker haben Anzeige erstattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Piratenpad
Das Piratenpad (Bild: Piratenpartei/Golem.de)

Der Bundesvorstand der Piratenpartei hat Strafanzeige erstattet, weil im Piratenpad Internetadressen zu kinderpornografischem Material aufgetaucht sind. Nachdem sie darüber informiert worden sei, sei der Zugriff auf das betreffende Pad sofort technisch unterbunden worden, teilte die Internetpartei mit.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Raum Stuttgart

Bis auf weiteres wurden auf Empfehlung des zuständigen Landeskriminalamtes die Piratenpad-Server komplett abgeschaltet, um einen weiteren Missbrauch zu verhindern. Parteichef Sebastian Nerz sagte: "Wir sind entsetzt. Die Piratenpartei kämpft gegen Kinderpornografie. Es ist widerlich, dass ausgerechnet das Piratenpad jetzt für solche Links genutzt wird. Wir haben unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstattet und werden selbstverständlich mit den Behörden zusammenarbeiten, um diesen Fall vollständig aufzuklären. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Mitglied der Piratenpartei derartiges Material verbreitet hat."

Das Piratenpad ist ein freier Etherpad-Server, der über den Browser das gemeinsame Bearbeiten von Text im Browser in Echtzeit ermöglicht. Das Piratenpad ist für jeden nutzbar. IP-Adressen werden nicht aufgezeichnet. Jeder Nutzer erhält die 127.0.0.1.

"In den Piratenpads werden Vereinssitzungen protokolliert, Briefe verfasst oder - innerhalb der Partei - politische Texte ausgearbeitet", sagte Nerz. "Wir reden hier von zigtausend Zugriffen jeden Tag. Es ist abstoßend, dass die Pads jetzt für solche Zwecke genutzt werden. Wir werden überprüfen, wie wir dagegen in Zukunft besser vorgehen können."

Der Tagesspiegel hatte berichtet, er habe eine dubiose E-Mail erhalten, in der behauptet wurde, die Piratenpartei verbreite mit Hilfe des Hackerkollektivs Anonymous Links zu Kindesmissbrauchsforen. Der Hinweis sei zusammen mit einem Link auf ein angebliches Anonymous-Video verschickt worden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. (-60%) 7,99€
  3. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)

LennStar 28. Nov 2011

Man kann doch keine Straßen bauen, die sogar Bankräuber benutzen können! Wer das...

Lokster2k 27. Nov 2011

Es kommt immer auf die Wahrnehmung der Bürger an...ist diese oberflächlich und BILDhaft...

samy 27. Nov 2011

Warum nicht wieder eröffnen und Porno-Pad nennen? Freies Netz für alle: Dealer, KIPOs...

samy 26. Nov 2011

Jupp. Und das sind die Internetprofis? *lol*

d333wd 26. Nov 2011

Weil Anon so nen Epilepsie Forum gehackt hat vor längerer Zeit und damit davon gekommen...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /