Abo
  • Services:
Anzeige
Markus Schächter (l.) mit Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Jahr 2008
Markus Schächter (l.) mit Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Jahr 2008 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Gegen Apple und Google: ZDF-Intendant will Bündnis mit Privaten

Markus Schächter (l.) mit Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Jahr 2008
Markus Schächter (l.) mit Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Jahr 2008 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Das ZDF will mit privaten Sendern und Verlagen gegen Google und Apple vorgehen, deren Suchmaschinen und Vertriebsplattformen fremden Content aufsaugen würden. Gespräche sind bereits angelaufen.

ZDF-Intendant Markus Schächter will ein Bündnis der Öffentlich-Rechtlichen und der privaten Medienkonzerne gegen Apple und Google. "Wir müssen uns endlich verbünden. Die starren Fronten erinnern mich manchmal an den Stellungskrieg von Verdun", sagte Schächter dem Handelsblatt. Er führe bereits Gespräche mit privaten Fernsehsendern und Verlagshäusern.

Anzeige

Schächter hatte bereits im Oktober 2010 vor der wachsenden Macht Googles und Apples gewarnt. "In den USA zeigen Google-TV und Apple-TV, wohin die Reise geht. Suchmaschinen und Vertriebsplattformen saugen jeden Content auf, ganz egal, von wem er stammt - Zeitungen, Verlage, Sender, Produzenten. Unsere Produkte werden zum Gegenstand fremder Geschäftsmodelle". Die Hersteller und Verbreiter publizistischer und kultureller Inhalte verlören die Hoheit über ihre Produkte, wenn sie nicht sehr genau aufpassten, sagte Schächter. Es werde Zeit, in Deutschland damit aufzuhören, die falschen Türen zu bewachen.

Zugleich wandte sich Schächter gegen ein Werbeverbot im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. "Es ist doch eine Mär, dass die Privaten von einem Werbeverzicht der Öffentlich-Rechtlichen profitieren würden", sagte er. Das zeige sich in Frankreich, wo die Werbung im staatlichen Rundfunk gegenwärtig erheblich eingeschränkt wird. "Die Markenartikler haben ihre Ausgaben trotzdem nicht zu den Privatsendern umgeschichtet, weil sie dort ihre Zielgruppe gar nicht erreichen", sagte Schächter. Derzeit bezieht das ZDF jährlich rund 150 Millionen Euro, oder 8 Prozent seiner Einnahmen, mit Werbung. Die GEZ-Gebühren bringen ARD, ZDF, Deutschlandradio und den Landesmedienanstalten jährlich über 7 Milliarden Euro.


eye home zur Startseite
rudluc 25. Nov 2011

Fände ich auch gut. Der ÖR in der jetzigen Form ist aber ein überflüssiger Moloch, der...

ImBackAlive 24. Nov 2011

Ersetze "wollten die ÖR" gegen "betreiben die ÖR" (siehe beispielsweise: www.youtube...

SoniX 24. Nov 2011

Meine Meinung: Ich als Kunde hätte es lieber, wenn sich ZDF eben NICHT mit den privaten...

liquidsky 24. Nov 2011

...sollen nicht so rumheulen. Da weren die Nachrichten von der DPA oder sonst einer...

lottikarotti 24. Nov 2011

Es passieren tagtäglich die schlimmsten Dinge auf diesem Planeten und du machst hier...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch Elektronik GmbH, Salzgitter
  2. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  3. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  4. ZELTWANGER Automation GmbH, Dußlingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 24,99€
  3. 59,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  2. Unitymedia

    Discounter Easy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz

  3. Rollenspielklassiker

    Enhanced Edition für Neverwinter Nights angekündigt

  4. Montagewerk in Tilburg

    Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert

  5. AUV

    US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

  6. Apple Watch

    WatchOS-1-App-Updates gibt es bis zum April 2018

  7. ZDF mit 4K-UHD

    Bergretter und Bergdoktoren werden in HLG-HDR ausgestrahlt

  8. Star Wars Battlefront 2

    Macht und Mikrotransaktionen

  9. Tether

    Kryptowährungsstartup verliert 31 Millionen Dollar

  10. Time Warner

    Trump-Regierung will Milliardenübernahme durch AT&T stoppen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. Re: Anwendungsbeispiel Leistungsschwaches...

    Tet | 13:14

  2. Finde ich gut

    DY | 13:14

  3. Re: Atomwaffen an Bord?

    Pulsar | 13:14

  4. Re: Selbst 3 oder 4 mal intelligenter

    Daem | 13:14

  5. Endlich Medikamente im Ausland bestellen, welche...

    theonlyonee | 13:12


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:23

  4. 11:59

  5. 11:50

  6. 11:34

  7. 11:20

  8. 11:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel