Overclocking: Weltrekord für DDR3-Speicher jetzt bei 3.467,8 MHz

Corsair hat mit einem seiner DDR3-Speichermodule einen Takt von 3.467,8 MHz erreicht. Beim Timing von CL11 ist das ein neuer Weltrekord, der mit AMDs CPU FX-8150 erreicht wurde - deren Speichercontroller lässt sich offenbar besonders gut übertakten.

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Vereiste Testplattform mit Crosshair V
Vereiste Testplattform mit Crosshair V (Bild: Corsair)

Nachdem Kingston vor kurzem Frequenzrekorde bei den Latenzen CL6 und CL8 erreichen konnte, ließ die Antwort von Corsair nicht lange auf sich warten. Beide Unternehmen konkurrieren im Markt von teuren Speichermodulen für Overclocking, und Corsair hat nun einen neuen Rekord aufgestellt. Dem Mitarbeiter Jake Crimmins gelang es, mit einem einzelnen Modul vom Typ Dominator GTX6 bei CL11 einen Takt von 3467,8 MHz zu erreichen.

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Dafür verwendete Crimmins nicht mehr wie bei seinen früheren Experimenten einen Core i7 800 mit P55-Chipsatz, wie ihn auch Kingston eingesetzt hatte, sondern AMDs neuen FX-8150. Dieser Prozessor mit Bulldozer-Architektur macht sich in der Overclocking-Szene gerade einen guten Namen, weil sich viele Frequenzen und Teiler einstellen lassen und offenbar auch der Speichercontroller sehr hohe Frequenzen aushält. Der Core i7 800 (Lynnfield) hatte sich zuvor als der begrenzende Faktor herausgestellt, obwohl der Corsair-Mitarbeiter über 20 Exemplare ausprobiert hatte.

Dennoch brauchte Crimmins laut dem Corsair-Blog zwei verschiedene FX-CPUs und einige Stunden, um den neuen Rekord zu erreichen. Jenseits von effektiv 3.400 MHz war das Experiment besonders schwierig, um die fehlenden 67,8 MHz auch mit CPU-Z validieren zu können - nur dann wird ein Rekord anerkannt -, war allein eine weitere Stunde nötig.

Vereiste Testplattform

Dabei spielte den Fotos von Corsair nach zu urteilen das Material keine Rolle: Sowohl CPU als auch das Speichermodul wurden mit flüssigem Stickstoff gekühlt. Dass das auch sauber geht, hatte Crimins zuvor in einem Video vorgeführt. Diesmal ließ er die gesamte Testplattform aber völlig vereisen. Es ist zweifelhaft, dass vor allem das Mainboard Crosshair V Formula danach noch zuverlässig funktionierte.

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Eis bildet sich über die Kondensation aus der Umgebungsluft durch die extremen Temperaturunterschiede zum bei 196 Grad siedenden Stickstoff bei solchen Overlocking-Aufbauten immer. Daher werden bei Geräten, die länger laufen sollen, die Komponenten aber isoliert, oft auch mit Küchenkrepp oder anderen Utensilien. Corsair war das, um Kingstons Rekorden etwas entgegensetzen zu können, aber anscheinend egal.

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