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Kyobo E-Reader: Prinzip dem Schmetterlingsflügel abgeschaut
Kyobo E-Reader: Prinzip dem Schmetterlingsflügel abgeschaut (Bild: Kyobo/Screenshot: Golem.de)

Kyobo: Erster E-Book-Reader mit farbigem Mirasol-Bildschirm

Kyobo E-Reader: Prinzip dem Schmetterlingsflügel abgeschaut
Kyobo E-Reader: Prinzip dem Schmetterlingsflügel abgeschaut (Bild: Kyobo/Screenshot: Golem.de)

Der südkoreanische Buchhändler Kyobo stellt einen E-Book-Reader mit einem Farbdisplay vor. Es ist das erste Geräte mit der von Qualcomm entwickelten Mirasol-Technik.

Der südkoreanische Hersteller Kyobo bringt einen E-Book-Reader mit einem Mirasol-Farbdisplay heraus. Es ist das erste kommerzielle Gerät mit der vom US-Chiphersteller Qualcomm entwickelten Bildschirmtechnik.

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Das Gerät, das die simple Bezeichnung Kyobo E-Reader trägt, ist etwa 17 mal 12 Zentimeter groß, unter 1,3 Zentimeter dick und wiegt knapp 340 Gramm. Der Bildschirm hat eine Diagonale von 5,7 Zoll (14,478 Zentimeter) und eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Der Bildschirm ist ein Touchscreen, über den das Gerät hauptsächlich bedient wird. Daneben gibt es unter dem Display vier Tasten.

Android Gingerbread

Der interne Speicher hat eine Kapazität von 2 GByte, kann aber über eine Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden. Als Arbeitsspeicher stehen 512 MByte zur Verfügung. Der Prozessor ist ein 1-GHz-Snapdragon S2 von Qualcomm. Das Gerät läuft mit dem mobilen Betriebssystem Android 2.3 alias Gingerbread.

Die Inhalte kommen über USB oder WLAN (802.11 b/g/n) auf das Gerät. Kyobo hat auch einen Onlinebuchshop eingerichtet. Die E-Books können in den Formaten PDF oder ePub vorliegen. Nutzer können aber nicht nur online einkaufen, sondern auch im Internet surfen.

Beispiel Schmetterling

Die Mirasol-Technik ist dem Prinzip abgeschaut, das die Flügel von Schmetterlingen bunt leuchten lässt. Das Display ist aus sogenannten IMODs aufgebaut. Diese bestehen aus einer Glasplatte und einer Reflexionsschicht, deren Abstand verändert werden kann. Der Abstand bestimmt die Farbe des IMOD-Elements.

Ähnlich wie ein E-Paper-Display verbraucht auch ein Mirasol-Display nur Strom, wenn eine Seite aufgebaut wird. Kyobo und Qualcomm machen allerdings keine genaue Angabe zur Akkulaufzeit. Diese betrage mehrere Wochen "bei typischer Nutzung". Darunter verstehen sie 30 Minuten lesen am Tag bei ausgeschaltetem WLAN.

Farbig und videofähig

Wie ein E-Paper soll auch das Mirasol-Display bei hellem Umgebungslicht, etwa bei Sonnenschein, gut lesbar sein. Der Vorteil gegenüber E-Paper ist, dass Mirasol farbig ist und Videos darstellen kann. Allerdings ist es teurer. Ein Nachteil gegenüber herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen ist, dass die Farben weniger brillant sind.

Der E-Reader-Book wird in Südkorea von Kyobo Mungo, dem größten Buchhändler des Landes, vertrieben. Das Gerät kostet 349.000 Won, umgerechnet rund 225 Euro. Ob das Gerät auch in anderen Ländern auf den Markt kommen soll, ist unklar.


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samy 25. Nov 2011

Das Display ist wie alle E-Papers viel Augefreundlicher und ist kein Schminkspiegel...

samy 25. Nov 2011

Aber deutlich weniger als Aktuelle E-Ink-Reader.. Die können mindest. 14 Tage, bei 2...

MeinSenf 24. Nov 2011

und nie verfügbar... Wird es diesmal anders?



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