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Großreinemachen Teil 3: Google verkündet Aus für Knol, Wave und Gears

Das Großreinemachen unter dem neuen alten Google-Chef Larry Page geht weiter: Das Unternehmen stellt weitere experimentelle Produkte ein, darunter Knol, Google Friend Connect, Google Gears und Google Wave.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-CEO Larry Page
Google-CEO Larry Page (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Es ist die dritte große Welle an Produkteinstellungen bei Google, nachdem Larry Page wieder den Posten des CEO übernommen hat. Wieder einmal streicht Google Experimente und Produkte, die nicht den gewünschten Erfolg hatten.

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Dazu zähle das 2007 gestartete kollaborative Wissensportal Knol, eine Art wenig erfolgreiche Wikipedia-Alternative. Bis zum 30. April 2012 soll Knol noch wie gehabt weiterlaufen, danach wird die Website abgeschaltet. Bis 1. Oktober 2012 können Knol-Nutzer noch ihre Inhalte herunterladen, danach ist kein Zugriff auf die Inhalte mehr möglich, so Google.

Google Friend Connect sollte Webmastern helfen, ihre Seiten sozialer zu machen: Mit ein paar Codeschnipseln lassen sich damit soziale Funktionen in Seiten einbauen. Zum 1. März 2012 stellt Google diesen frühen Versuch in Sachen Social Network ein, lediglich für Blogs, die bei Googles Dienst Blogger gehostet werden, bleibt er bestehen. Google rät Betreibern von Webseiten, eine Google+-Page zu eröffnen und ihre Website mit einem entsprechenden Badge zu versehen.

Bereits am 19. Dezember 2011 wird Google Bookmarks Lists abgeschaltet, eine experimentelle Funktion zum Teilen von Bookmarks. Der Dienst Google Bookmarks bleibt aber erhalten. Auch die Google Search Timeline wird verschwinden, ein Diagramm, das historische Ergebnisse für eine Suchanfrage zeigt.

Zudem kommt für einige Produkte das endgültige Aus, von denen sich Google eigentlich schon verabschiedet hat, darunter Google Gears und Google Wave. Bereits im März 2011 kündigte Google die Einstellung des Gears-Plugins an. Am 1. Dezember 2012 wird Google nun auch die auf Gears basierenden Offlinefunktionen von Google Mail und Kalender abschalten. Kurz danach soll Gears auch nicht mehr zum Download angeboten werden. Google setzt stattdessen auf HTML5, um ähnliche Funktionen zu realisieren.

Die Entwicklung von Google Wave wurde bereits im August 2010 eingestellt. Ab 31. Januar 2012 wird der Zugriff auf den Dienst Google Wave nur noch lesend möglich sein, so dass keine neuen Daten mehr eingestellt werden können. Am 30. April 2012 wird Google Wave dann komplett abgeschaltet. Bis dahin können Nutzer ihre Daten noch als PDF herunterladen. Die Technik lebt in Projekten wie Apache Wave und Walkaround weiter.

Darüber hinaus stellt Google seine Initiative "Renewable Energy Cheaper than Coal" (RE<C) ein, in deren Rahmen Google dafür sorgen wollte, dass sich Strom aus erneuerbaren Energiequellen billiger erzeugen lässt als aus Kohle. Google überlässt dies nun anderen, die besser positioniert seien, um dieses Ziel zu erreichen, legt seine bisherigen Ergebnisse aber offen. Google will aber weiter in energieeffiziente Rechenzentren investieren.



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Rapmaster 3000 23. Nov 2011

Wenn man bei FB denselben Leute "folgt" und die dort auch dasselbe posten, dann bekommt...

d4sh 23. Nov 2011

Das Aus für Wave und Gears ist ja nachvollziehbar. Aber warum wird "Renewable Energy...

redex 23. Nov 2011

Ich fürchte nur das in diesem Scherz das fünkchen Wahrheit begraben liegt weshalb google...

C. Stubbe 23. Nov 2011

Anstatt die Dienste zu schließen sollte google die Dienste und vor allem Inhalte...

Cotterpin 23. Nov 2011

Es wird Zeit, dass ihnen die Cash-Cow, nämlich das Such-Monopol, entzogen wird. Hätten...


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