Abo
  • IT-Karriere:

Adobe: Teure Updatepolitik verärgert Kunden

Adobe ändert seine Preispolitik. Wer zum Beispiel das kommende Adobe Photoshop CS6 billig als Update kaufen will, muss die CS5-Version besitzen. Ansonsten wird der volle Produktpreis fällig. Das stört die Kundschaft, die bisher großzügigere Modalitäten gewohnt war.

Artikel veröffentlicht am ,
Wer nicht regelmäßig die aktuellen Programmversionen lizenziert, zahlt drauf.
Wer nicht regelmäßig die aktuellen Programmversionen lizenziert, zahlt drauf. (Bild: Adobe)

Wer bislang auf die aktuelle Adobe-Software umsteigen wollte, konnte auch mit relativ alten Programmversionen problemlos ein günstiges Upgrade erwerben. Diese Politik ändert Adobe nun zum Nachteil der Anwender. Updateberechtigt sind nur noch die aktuellen Programme.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Fürth
  2. Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Wiesbaden

Scott Kelby, prominenter Buchautor und Vorsitzender der National Association for Photoshop Professionals, schrieb in einem offenen Brief an Adobe, dass diese Upgrademodalitäten noch einmal überdacht werden sollten. Die Änderungen seien für die Kunden überraschend und würden viele zwingen, noch schnell auf CS5 umzusteigen, um dann in den Genuss eines vergünstigten CS6-Produktes zu kommen. Ansonsten müssen sie den vollen Produktpreis zahlen. Die CS5-Reihe befindet sich schon am Ende ihres Lebenszyklus.

Kunden fühlen sich zu spät informiert

Der offene Brief stieß auf starke Resonanz. Über 300 Kommentare pflichteten nach Angaben des Branchendienstes Cnet den Ausführungen von Kelby größtenteils bei. Unternehmenskunden würden häufig eine oder zwei Programmversionen überspringen, um Geld zu sparen, meint zum Beispiel Paul Wright.

Adobe hatte im April 2011 ein Abomodell für die Creative Suite eingeführt, die mehrere Programme Adobes enthält. So können Nutzer immer die aktuelle Version der Software verwenden, ohne ständig neue Lizenzen kaufen zu müssen. Die monatliche Gebühr bei einem Monatsabonnement liegt bei 7,5 Prozent des Nettoproduktpreises. Wer ein Jahresabo abschließt, zahlt monatlich fünf Prozent des Nettoproduktpreises. So sind Einzelprodukte wie Adobe Photoshop ab 39 Euro monatlich erhältlich, Adobe Design Premium CS5.5 kostet 109 Euro im Monat und die Creative Suite 5.5 Master Collection ist für 155 Euro pro Monat zu haben. Wer das Abo beendet, darf die Software nicht mehr verwenden.

Die Einzellizenzen gibt es nach wie vor. Photoshop CS5 kostet als Vollversion beispielsweise 1.010,31 Euro und als Upgrade 296,31 Euro. Das Abo wird für 47,19 Euro monatlich verkauft.

Bislang ist ein Update von Photoshop CS2, CS3 oder CS4 möglich und kostet 296,31 Euro. Bis Ende 2011 gewährt Adobe noch einmal 20 Prozent auf diesen Updatepreis, so dass er bei 237,05 Euro liegt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 2,99€
  3. 1,19€

mortonmensh 25. Dez 2011

Kann man nicht, da die neue Updatepolitik verhindert dass man von einer älteren Version...

Bouncy 25. Nov 2011

Ja das Argument ist absolut nachvollziehbar *augenverdreh* Auch das ist ein klasse...

Bouncy 23. Nov 2011

Wenn ich eine Analyse gemacht hätte, dann hätte ich nicht "spürbar" geschrieben...

Himmerlarschund... 23. Nov 2011

Wenn du eh jede Version gekauft hast (was mich sowieso wundert, wenn du es nicht wirklich...

Trollfeeder 23. Nov 2011

Naja, die denken einfach was Microssoft kann können wir auch. Oder kann man mit WinXP...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


      •  /