Abo
  • IT-Karriere:

Prozessorgerüchte: AMDs 28-Nanometer-APUs könnten sich stark verzögern

US-Medien nennen es eine "Manufacturing Bombshell" - und eine Katastrophe wäre das Zutreffen der Gerüchte für AMD tatsächlich: Die nächsten APUs Wichita und Krishna müssen den Berichten zufolge komplett neu entwickelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Eines der ersten APU-Notebooks: Acers Aspire 5253
Eines der ersten APU-Notebooks: Acers Aspire 5253 (Bild: Golem.de)

Weil Globalfoundries seine Chipfertigung mit 28 Nanometern Strukturbreite nicht wie geplant beginnen kann, soll AMD zu TSMC wechseln. Das berichtet Extremetech unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Dazu, so die Meldung weiter, müssten die Prozessoren vollständig neu designt werden.

Stellenmarkt
  1. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

Bisher hatte AMD auch laut seinen offiziellen Roadmaps geplant, die beiden Prozessoren mit integrierter Grafik mit den Codenamen Wichita und Krishna im Jahr 2012 vorzustellen. Beide sind sogenannte APUs mit DX11-Grafikkern und sollten mit ein bis vier Kernen und 28-Nanometer-Fertigung besonders sparsam sein. AMD wollte in diesem besonders wichtigen Segment der Notebookchips zu Intel aufschließen. Das Unternehmen will Anfang 2012 seine ersten 22-Nanometer-CPUs mit Ivy-Bridge-Architektur auf den Markt bringen. Mit seinen ersten APUs Llano und Zacate konnte AMD einige Erfolge verbuchen.

Der Bericht von Extremetech beinhaltet noch weitere Details als frühere Gerüchte, wie sie zuerst Semiaccurate verbreitet hatte. Dort war nur die Rede davon, dass die Chipdesigns selbst von AMD verworfen worden wären. Sollte der Wechsel von Globalfoundries zu TSMC tatsächlich stattfinden, so wäre auch klar, warum die Architekturen neu entwickelt werden müssen: Der taiwanische Auftragsfertiger stellt bisher unter den besonders komplexen Chips nur GPUs her, deren Aufbau sich stark von AMDs CPU/GPU-Kombination unterscheidet.

Nicht betroffen von den neuen Plänen soll das Design "Trinity" sein. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Notebook-APU. Diese hatte AMD aber von Anfang an noch in der von Globalfoundries beherrschten Strukturbreite von 32 Nanometern vorgesehen. Trinity kombiniert zwei bis vier Kerne mit Bulldozer-Architektur mit einer GPU.

Die vermeintlichen Verschiebungen könnten sowohl für AMD als auch für seine ehemalige Fertigungssparte Globalfoundries schwere finanzielle Konsequenzen haben. AMD hätte bis zum Erscheinen der neuen Chips keine konkurrenzfähigen Notebookbausteine zu bieten. Umgekehrt ist der Prozessorentwickler auch der größte Kunde von Globalfoundries.

AMD Deutschland war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBCORSAIRLUYB19
  2. (u. a. HP Omen 25 FHD-Monitor mit 144 Hz für 175€ statt 199,99€ im Vergleich)
  3. (u. a. mit TV- und Fotoangeboten)
  4. 19€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!

_2xs 23. Nov 2011

AMD Fabriken sind denke ich mal ausgebucht, leider nicht mit Produkten die wir haben...

rangnar 23. Nov 2011

TSMC fertigen in einem anderen Verfahren als GloFo. Kommt den ATI Karten entgegen. Das...

renegade334 22. Nov 2011

Nun, Zacate hatte noch die 18W. Somit dürfte Trinity in dieses Schema passen, was auch in...


Folgen Sie uns
       


Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019)

Das Prime TX-700 Fanless vo Seasonic ist das derzeit stärkste passiv gekühlte Netzteil am Markt. Die kompaktere Variante namens PX-500 wiederum passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse, um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019) Video aufrufen
    •  /