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Spec Ops The Line angespielt: Apocalypse Now - in der Wüstenstadt

Ein Berliner Entwicklerstudio arbeitet am bislang wohl aufwendigsten Spiel aus deutscher Produktion - und schickt Actionfans in Spec Ops: The Line nach Dubai. In der Wüstenstadt kämpft der Spieler zwischen Leichenbergen und Sandstürmen gegen durchgeknallte US-Soldaten.

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Spec Ops: The Line
Spec Ops: The Line (Bild: 2K Games)

Schnell, eine Entscheidung: An einem Torbogen sind zwei noch lebende Männer aufgehängt. Der eine hat Wasser gestohlen. Der andere ist Soldat, er wollte den Dieb aufhalten - und hat dabei einfach so dessen Familie erschossen. Einer der beiden muss sterben! Und zwar durch unsere Kugel - sonst drücken die Scharfschützen, die UNS im Visier haben, den Abzug... In diese moralische Zwickmühle können Spieler in Spec Ops: The Line geraten, an dem das Berliner Entwicklerstudio Yager Development derzeit im Auftrag von 2K Games arbeitet. Bei dem Actionspiel handelt es sich um die bislang wohl größte deutsche Spieleproduktion: Mit Millionenaufwand arbeiten rund 100 Mitarbeiter aus aller Welt auf Basis der Unreal Engine 3 an einem Programm, das im Frühjahr 2012 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen soll.

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Soldaten und Militärs - auf den ersten Blick erinnert The Line an Titel wie Modern Warfare 3 und Battlefield 3. Tatsächlich gibt es jede Menge Feuergefechte mit aus dem echten Leben entliehenen Waffen. Auf den zweiten Blick steht aber die Handlung viel stärker im Vordergrund: In Spec Ops geht es darum, dass mysteriöse Sandstürme die Wüstenstadt Dubai weitgehend zerstört haben. Die US-Army schickt die 33. Division in die Metropole - die Jungs sollen mal nachgucken, was da los ist. Dann ist von den Elitekriegern plötzlich kein Lebenszeichen mehr zu hören. Also müssen wir nach Dubai, um als Captain Martin Walker mit zwei computergesteuerten Begleitern herauszufinden, was los ist.

Nach einer spektakulär inszenierten Hubschrauber-Verfolgungsjagd durch die vom Sand zerschlissenen Hochhäuserschluchten von Dubai im Intro fängt das eigentliche Spiel weit draußen vor der Stadt an. Das Trio läuft auf Dünen und zerstörten Straßen auf Dubai zu. Überall liegen Autowracks, ab und zu gibt es Feuergefechte mit Rebellen, die aus - noch - unbekanntem Grund gar nicht gut auf US-Soldaten zu sprechen sind.

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Spec Ops: The Line

Je näher wir der Stadt kommen, desto mehr gewinnt Spec Ops an Atmosphäre. So kommt es bald zu einer Schießerei in einem halb zerstörten, riesigen Konferenzraum, in dem offenbar kurz zuvor noch eine Party gefeiert wurde: Durch die Halle dröhnt ein aufpeitschender Rocksong, was zusammen mit dem Knattern der Waffen eine wilde Geräuschkulisse ergibt.

Spätestens an dieser Stelle erinnert die Atmosphäre - trotz des Wüstenszenarios - an Vietnamfilme wie Apocalypse Now. Ein Eindruck, der sich zunehmend verfestigt: Zumindest beim Anspielen gewinnen wir den Eindruck, dass die anfangs fast nebensächliche Story enorm an Tiefe gewinnt. Dabei scheinen die Entwickler vor drastischen Situationen nicht zurückzuschrecken und schicken den Spieler etwa durch lange Korridore voller verbrannter Leichen. Allerdings ist das wohl kein Selbstzweck, sondern steht im Dienste einer interessanten, sehr düsteren Story - über die wir an dieser Stelle nicht mehr verraten wollen.

Der Spieler steuert Captain Walker aus der Schulterperspektive, was zusammen mit der Tatsache, dass die Hauptfigur sehr viel aus der Deckung heraus kämpft, ein stellenweise etwas arcadiges Spielgefühl ergeben könnte - zumindest in der frühen spielbaren Version. Den Begleitern Lieutenant Alphonso Adams und Sergeant John Lugo können wir Befehle erteilen. So lässt sich beispielsweise ein beliebiger Feind markieren, den dann einer der Kumpel ausschaltet. Die beiden halten einiges an Treffern aus, sind aber nicht unverwundbar - es kann passieren, dass sie verletzt sind und Hilfe benötigen.

Eine weitere wichtige Rolle in Spec Ops: The Line spielt der Sand - insbesondere in Form von Sandstürmen. Die sind sehr effektvoll in Szene gesetzt und wirken deutlich glaubwürdiger als zuletzt in Modern Warfare 3. Ab und an kann der Wüstenstaub auch mal hilfreich sein: Etwa wenn man einen mit Sand gefüllten Behälter direkt hinter einem Feind beschießt.



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theWhip 30. Nov 2011

Konsole Entwicklung mit anschliessender PC-Portierung?

.ldap 23. Nov 2011

Wird GTA4 im MP noch viel gespielt? Dann würde ich es mal wieder installieren...

markFreak 23. Nov 2011

Nur ca. 5% der in Deutschlad jährlich erscheinenden Computer- und Videospiele sind...

fratze123 23. Nov 2011

wenn die situation richtig/vollständig beschrieben ist, klingt das irgendwie scheisse...

SlightlyHomosex... 23. Nov 2011

Hab ja nicht vor wie ein Twilightfan vorm Kino zu campen :) Aber damals haben die ein...


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