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The Legend of Zelda: Skyward Sword
The Legend of Zelda: Skyward Sword (Bild: Nintendo)

Schwert und Schild

Die Bedienung von Schwert und Schild funktioniert besser und intuitiver als in jedem Zelda-Spiel zuvor - mit dem Hochreißen des Nunchucks wehrt der Spieler Angriffe ab, je nach Führung der Wiimote führt er unterschiedliche Schwertattacken aus. Horizontale und vertikale Schläge sind ebenso möglich wie diagonale. Je nach Kontrahent ist es immer wieder entscheidend, genau die richtige Attacke auszuführen, was glücklicherweise meist gelingt.

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The Legend of Zelda: Skyward Sword

Zelda-typisch wird aber nicht nur gekämpft. In zahlreichen Höhlen, Tempeln, Palästen und sonstigen Umgebungen ist immer wieder Gehirnschmalz gefragt - etwa wenn Türen verschlossen sind, Kisten verschoben, Schalter aktiviert oder Felsen gesprengt werden müssen. Hinzu kommen die zahlreichen, serientypischen Extras, die nach und nach eingesammelt oder freigeschaltet werden, von Tränken oder Bomben über eine Peitsche oder Schleuder bis hin zu einem steuerbaren Käfer, der an für Link unerreichbare Stellen dirigiert werden kann.

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Die einzelnen Orte bieten zwar auch verschiedene Möglichkeiten des Zeitvertreibs - etwa kleine Minispiele. Lange Erkundungstouren durch eine komplett verbundene Oberwelt wie in früheren Zelda-Spielen gibt es in Skyward Sword aber nicht. Überhaupt sind die Phasen in den Dungeons deutlich gelungener als die Momente in der Außenwelt dazwischen. Unschön: Im späteren Spielverlauf müssen bereits bekannte und erfolgreich absolvierte Höhlensysteme ein weiteres Mal durchlaufen, immer wieder ähnliche Erklärungen in Textform gelesen werden und aufgrund von Suchaufträgen muss ständig hin und her gereist werden - das fühlt sich nach etwas liebloser Streckung der Spielzeit an.

Stummes Abenteuer

Technisch ist das neue Zelda ein zwiespältiges Vergnügen. Die comicartige Grafik mitsamt ihren schön inszenierten Zwischensequenzen ist stimmungsvoll und atmosphärisch. Gleichzeitig bleibt Nintendo der Serientradition treu und spendiert den Charakteren keine Sprachausgabe - mehr als ein paar glucksende Freudenlaute sind ihnen nicht zu entlocken, der deutsche Text wird komplett über Sprechblasen abgewickelt. Das mag Serienkenner nicht stören, wirkt 2011 trotzdem seltsam antiquiert. In einigen Momenten kann der Spieler per Multiple Choice zwischen mehreren Antworten wählen, was durchaus unterhaltsam ist - etwa, wenn Zelda um Hilfe bittet und der Spieler auch "Och ich weiß nicht" sagen darf. Wirkliche Auswirkungen auf den Spielverlauf hat das allerdings nicht. An fair verteilten Vogelstatuen wird der Spielstand gespeichert, der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an - einige Balanceaufgaben, aber vor allem spätere Bosskämpfe verlangen einige Übung.

The Legend of Zelda: Skyward Sword ist für Nintendo Wii im Handel erhältlich und kostet etwa 40 Euro. Weil das Spiel zwingend Wii Motion Plus zur Bedienung vorausgesetzt, wird der Titel auch in einer limitierten Version mit goldfarbener Wii-Fernbedienung Plus im Paket für etwa 80 Euro angeboten.

Fazit

Die Schwertkämpfe sind so präzise wie nie, die Rollenspielelemente wurden gestärkt, das Dungeon-Design ist eine Klasse für sich. Dennoch ist Skyward Sword nicht das stärkste Spiel der Zelda-Reihe - es fehlt die frei begehbare Oberwelt, zumal die ganz besondere Atmosphäre und Klasse früherer Spiele über weite Strecken nicht spürbar sind. Wer der Serie nicht schon seit Jahren die Treue hält, wird zudem Probleme mit einigen antiquierten Elementen wie fehlender Sprachausgabe und ausufernden Erklärungen und Hilfetexten haben.

Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: Ein großartiges und über weite Strecken faszinierendes Spiel mit einigen frischen Ideen ist Skyward Sword immer noch. Für eine derart Maßstäbe setzende Reihe bleibt der Titel aber hinter den Erwartungen zurück.

 Test Zelda Skyward Sword: Sprachlos über den Wolken

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xGhost 24. Nov 2011

++

tunnelblick 23. Nov 2011

und hat sich millionen fach mehr verkauft als x360 oder ps3. insbesondere nintendo-titel...

MaxT 23. Nov 2011

Muss ich zustimmen. "Man of few words, aren't you?" --- Alyx Vance ... fand ich super :P

Z101 22. Nov 2011

Du kannst die Anzeige des Textes durch drücken eines Knopfes beschleunigen. Die...

hiaws 22. Nov 2011

Ein Punkt den ich vergessen habe: Die musikalische Gestaltung ist auch wieder vom feinsten ;)



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