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Xbox 360: Neues Dashboard erscheint am 6. Dezember

TV-Sender per Spracheingabe wählen, ein Video auf Zuruf kurz anhalten: Das soll das neue Dashboard für Xbox 360 mit Kinect ermöglichen. Golem.de hat sich mit Elena Branet von Microsoft über das kommende neue Angebot unterhalten.
/ Peter Steinlechner
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Elena Branet/Microsoft (Bild: Golem.de)
Elena Branet/Microsoft Bild: Golem.de

Am 6. Dezember 2011 will Microsoft das neue Dashboard für die Xbox 360 veröffentlichen. "Wir haben die größte Veränderung auf der Xbox vor uns, weil Fernsehen auf die Plattform kommt. Die Kunden können dann zusätzlich zu Games eine weitere Art von Unterhaltung auf der Plattform genießen" , so Elena Branet, die bei Microsoft Europa für Xbox 360 und Xbox Live zuständig ist. Für europäische Kunden wird es mit dem Update eine Reihe neuer Angebot geben – unter anderem wollen das ZDF und Sky eigene Inhalte über die Konsole streamen.

Elena Branet über das neue Xbox-Dashboard
Elena Branet über das neue Xbox-Dashboard (03:49)

Aber auch am Zugriff auf die Inhalte ändert sich einiges – vor allem für Nutzer, die neben der Xbox 360 auch über eine Kinect verfügen. Künftig soll es laut Branet "besonders einfach sein, das Angebot mit der Stimme zu steuern und die Fernsehsender und Filme zu finden, die interessant sind" . Bei einer Demonstration war zu sehen, wie das System auf Zuruf des Stichworts "Mission" über die integrierte Suchmaschine Bing innerhalb eines kurzen Augenblicks alle Videos, Spiele und TV-Angebote mit "Mission" im Titel gefunden hat. Die bereits von Windows Phone 7 bekannte neue Dashboard-Nutzerführung Metro ermöglicht auch die Steuerung mit Bewegungen. Allerdings hat Microsoft per Marktforschung herausgefunden, dass die Steuerung per Stimme wesentlich beliebter ist, so Branet. Wer keine Kinect besitzt, kann das neue Dashboard wie gewohnt per Controller bedienen.

Spielstände und Profile auf Xbox Live lassen sich nach dem Update zentral im Cloud-Speicher ablegen, dann stehen alle Spielfortschritte an jeder Xbox-360-Konsole zum Abruf bereit – allerdings nur für Nutzer mit einem kostenpflichtigen Gold-Account. Dazu vereinfacht Microsoft die Möglichkeit, Inhalte per Facebook zu teilen, und überarbeitet die Jugendschutzeinstellungen.

Microsoft beschäftigt sich bereits mit der Weiterentwicklung etwa des Dashboards. "Wir experimentieren derzeit mit neuen sozialen Elemente, um den Kunden zu ermöglichen, ihre Erlebnisse noch weitergehend mit ihren Freunden zu teilen" , so Elena Branet. "Die Ergebnisse der Marktforschung sagen uns, dass die Menschen das wollen."


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