Kinect Accelerator: Microsoft sucht zehn Startups mit Kinect-Projekten

Ein Xbox Development Kit im Wert von 20.000 US-Dollar, das Windows SDK, Arbeitsräume, Training, technische Unterstützung und zum Schluss ein Treffen mit möglichen Investoren – all das sollen zehn Startup-Unternehmen bekommen, die Teil des Kinect-Accelerator-Programms(öffnet im neuen Fenster) werden. Damit will Microsoft auch Newcomern mit erfolgversprechenden Ideen eine Chance geben, nicht nur kommerzielle Xbox-, sondern auch Windows-Projekte mit der Kinect-Bewegungssteuerung zur Marktreife zu bringen. Ziel ist es aber erst einmal, in Seattle mit Microsoft-Hilfe einen funktionsfähigen Prototyp zu entwickeln.

Die Bewerbungsfrist endet am 25. Januar 2012. Das Interesse dürfte recht groß sein, denn seit die Kinect-Kamera für die Xbox 360 erhältlich ist, haben ihre Möglichkeiten zu Bewegungs- und Gestensteuerung private Tüftler, Studenten und Wissenschaftler inspiriert. Auch Microsoft stellte einige davon auf verschiedenen Veranstaltungen vor, etwa ein System aus Deutschland, das Kinect als Navigationshilfe für Sehbehinderte nutzt. Künstler nutzen Kinect beispielsweise auch für Schattenspiele oder interaktive Spiele in Museen.

Anfang 2012 wird Microsoft auch anderen Unternehmen ein kostenpflichtiges Kinect-SDK für Windows zugänglich machen, mit dem auf Basis der Bewegungssteuerung Kinect eigene Windows-Anwendungen für das Geschäftsleben, für Bildungszwecke und medizinische Aufgaben programmiert werden können. Ein Kinect-SDK für nichtkommerzielle Projekte(öffnet im neuen Fenster) bietet Microsoft bereits an.



