Geheimnisverrat: WD soll 525 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen

Einer Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) von Western Digital zufolge hat ein Schiedsgericht in einem vertraulich geführten Verfahren gegen das Unternehmen eine erste Entscheidung getroffen. Wegen des Verrats von Geschäftsgeheimnissen soll WD 525 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen. Die Vorwürfe richten sich sowohl gegen Western Digital als Firma als auch gegen einen einzelnen Mitarbeiter, der von Seagate zum Konkurrenten gewechselt war.
Bei der aktuellen Entscheidung soll es sich nicht um den Fall des Ingenieurs Pete Goglia handeln, dessen Wechsel zu WD Seagate im Jahr 2004 verhindern wollte. Dies teilte Western Digital Golem.de mit.
In einer Stellungnahme des Unternehmens zu der Entscheidung kündigt WD zudem an, das Ergebnis rechtlich anfechten zu wollen. Bisher sollen weder das laufende Geschäft noch der Wiederaufbau der gefluteten Festplattenfabriken in Thailand oder die Übernahme von Hitachi von der Entscheidung betroffen sein.



