Abo
  • Services:

Test Anno 2070: Komplexes Aufbauspiel mit Zukunft

Science-Fiction statt Vergangenheit - und dazu vielfältige Möglichkeiten und viel Spieltiefe: Anno 2070 fordert den ganzen Strategen. Auch beim hauseigenen Kopierschutzsystem geht Ubisoft neue Wege, denn statt auf Dauer-Onlinezwang setzt das Unternehmen auf vielfältige kostenlose Zusatzangebote.

Artikel veröffentlicht am ,
Anno 2070
Anno 2070 (Bild: Ubisoft)

Eigentlich hatten wir geplant, mit diesem Test von Anno 2070 ein paar Tage schneller zu sein. Schließlich kennen wir Anno, haben die früheren Ausgaben teils monatelang gespielt. Doch beim Spielen der von Ubisoft frühzeitig zur Verfügung gestellten Testversion wurde klar: Ein Anno braucht immer seine Zeit - aber dieses besonders. Das jüngste Werk des Entwicklerstudios Related Designs ist in einem neuen Szenario, entpuppt sich trotz völlig anderer Atmosphäre aber inhaltlich als "echtes" Anno. Allerdings gibt es einige Verfeinerungen und Veränderungen im Detail, so dass sich auch Veteranen erst in die Tiefen des Programms einarbeiten müssen.

Inhalt:
  1. Test Anno 2070: Komplexes Aufbauspiel mit Zukunft
  2. Kampagne als Tutorial
  3. Unter dem Meer...
  4. Grafikpracht in der Zukunft

Anno 2070 spielt in der vergleichsweise nahen Zukunft, was bedeutet: Es gibt gegenüber unserer Gegenwart einige deutliche technische Fortschritte - aber das meiste wirkt doch vertraut. Schiffe können immer noch untergehen, ein Kohlekraftwerk verschmutzt die Umwelt und ein Windkraftrad fast nicht. Die Bewohner können sich immer noch nicht von Haus zu Haus teleportieren, Ressourcen und Waren purzeln nicht aus Zauberautomaten, sondern müssen noch immer mühsam produziert werden.

  • Eine grüne Stadt der Ecos glänzt im Sonnenlicht.
  • Ein Kreis zeigt an, in welchen Radius das markierte Gebäude einen Einfluss hat.
  • Im Diplomatiemenü pflegt der Spieler die Beziehungen zu anderen Fraktionen.
  • Ein Kohlekraftwert der Tycoons verpestet die Luft.
  • Auch unterhalt der Meeresoberfläche ist der Spieler unterwegs.
  • Am Kontor entlädt ein Schiff seine Ware - natürlich lassen sich auch wieder Handelsrouten einrichten.
  • In der Kampagne droht ein Staudamm zu brechen.
  • Die drei Schwierigkeitsstufen des Endlosspiels.
  • Der Hafen einer anderen Fraktion lädt uns ein.
  • Die Grafik wirkt auch aus der Nahansicht noch detailreich.
  • Die virtulle Persönlichkeit E.V.E. hilft mit Tipps und Tricks.
  • Am Meeresboden entsteht eine Siedlung.
  • In der Kampagne gibt es Ärger mit dem Riesen-Super-Computer.
  • Auf der Einsatzkarte gibt es mal mehr (Onlinemodus) und mal weniger (Offline) zu tun.
Eine grüne Stadt der Ecos glänzt im Sonnenlicht.

Das macht der Spieler mit drei spielbaren Fraktionen - mehr als je zuvor in Anno. Es gibt die ökologisch weitgehend korrekten Ecos, die auf Geld und Profit fixierten Tycoons und die Techs, die auf Bildung und Wissenschaft setzen. Diese drei Gruppen sind nicht gerade in Freundschaft verbunden und liefern sich auch mal einen Krieg, aber meistens kooperieren sie doch miteinander. Der Spieler muss sich etwa zum Start eines Endlosspiels zwar für Ecos oder Tycoons entscheiden, kann ab einer bestimmten Ausbaustufe auch die Gebäude einer anderen Fraktion freischalten und dann beispielsweise trotz ursprünglich strikt ökologischer Ausrichtung ein Atomkraftwerk in die Landschaft setzen.

Einerseits ist es sympathisch, dass Anno 2070 nicht so schablonenhaft wie die meisten anderen Spiele die drei Machtblöcke als echte Feinde antreten lässt. An einigen Stellen wirkt es aber auch - zumindest für Einsteiger - verwirrend, wenn man sich für die Tycoons entschieden hat und mit dem Vorsatz "nur Profit zählt" antritt, um sein Geld dann beispielsweise doch für eine Bildungseinrichtung der Techs ausgeben zu müssen. Außerdem hat der Spieler dann über Karteireiter im Baumenü Zugriff auf drei Gebäude- und Produktionsketten, was irgendwann doch unübersichtlich wird - wir haben mehr als einmal auf das Icon mit der kleinen Spitzhacke klicken müssen, mit dem sich Gebäude wieder abreißen lassen, weil wir versehentlich die falsche Arbeitersiedlung aus dem Boden gestampft haben.

Kampagne als Tutorial 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. (-50%) 4,99€
  3. 19,99€
  4. (-50%) 29,99€

Chevarez 09. Jan 2012

Befass dich mal lieber mit den für dich bindenden rechtlichen Folgen der Registrierung...

Chevarez 09. Jan 2012

Hab ich auch nicht behauptet. War nur als Teaser in meiner Überschrift und mehr allgemein...

Anonymer Nutzer 29. Nov 2011

Eine Beleidiegung für alte Anno Spiele aber Ubisoft wollen ja nur noch Casual Spiele...

Kugelfisch_dergln 23. Nov 2011

Oh ja, DAS ist ja mal eine Argumentationsbasis. Führen wir doch ein Gesetz ein, dass das...

Raistlin 23. Nov 2011

Die hätten das so machen müssen das man z.B. mit STRG+Scrollrad die Deteils weg scrollt...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /