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Anno 2070
Anno 2070 (Bild: Ubisoft)

Grafikpracht in der Zukunft

Die Grafik macht einen erstklassigen Eindruck. Von den Wasseroberflächen bis zum Wolkenkratzer: Selten hat ein Strategiespiel so schön ausgesehen. Die Städte bieten zahllose Details, Landschaften sehen über und unter dem Meeresspiegel stimmig aus, die zahllosen Spezialeffekte wirken gelungen. Und das, obwohl das Programm zwar auch unter DirectX-11 läuft, aber lediglich Funktionen von DirectX-10 verwendet - womit es immer noch mehr kann als die typische Konsolenportierung. Laut Hersteller müssen Spieler mindestens über eine mit 2,0 GHz getaktete Dual-Core-CPU und über 2,0 GByte RAM verfügen und eine Shader-3.0-Grafikkarte mit 512 MByte besitzen - etwa eine Nvidia Geforce 6 oder eine AMD Radeon X1000.

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DRM der etwas freundlicheren Art

Als Kopierschutz verwendet Ubisoft sein Onlineportal Uplay. Allerdings müssen Spieler - anders als unter anderem bei Die Siedler 7 - nicht immer online sein, um Anno 2070 spielen zu können. Nach einmaligem Registrieren auf den Servern von Ubisoft können sie in der Kampagne und dem Endlosspiel auch offline antreten. Dann nerven zwar trotzdem Abfragen beim Einstieg, und am Bildschirmrand fordert ständig ein kleines Symbol zur Wiederverbindung auf - aber es funktioniert immerhin. Wer nur offline antritt, sieht trotzdem ein gegenüber der Onlineversion erheblich eingeschränktes Hauptmenü: Insbesondere fehlen die Welt- und Tagesaufgaben. Das sind kostenlose Einsätze und Ergänzungen zu Einsätzen. Beispielsweise fordert das Programm den Spieler durch die Tagesaufgabe auf, in einer beliebigen Mission auf dem Meer nach Trümmerteilen zu suchen und sie bei seiner Arche abzuliefern, als Belohnung wird ein Erfolg freigeschaltet. Zusätzlich verwendet Ubisoft bei Anno 2070 - wie bei einigen Vorgängern - auf der DVD den Kopierschutz Tages.

Auch sonst hat sich Ubisoft sichtbar Mühe gegeben, viele zusätzliche Inhalte für freiwillige Onliner bereitzustellen. So gibt es Wahlen zu einem Senat, bei der alle Spieler von dem Pseudogewinner aus den Reihen der Ecos, Tycoons oder Techs den jeweils angekündigten Bonus bekommen. Dazu kommen zusätzliche Szenarios, direkt im Launcher sichtbare Twitter-Kanäle der Entwickler und noch einiges mehr. Dazu kommt natürlich noch der Multiplayermodus an sich, in dem zwei bis vier Spieler entweder gegeneinander oder als Verbündete antreten können.

Anno 2070 ist nur für Windows-PC erhältlich und kostet rund 50 Euro. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 6 Jahren erteilt.

Fazit

Der Schritt in die Zukunft ist Anno 2070 gelungen: Das futuristische Inselszenario fühlt sich noch an wie ein echtes Anno. Und es bietet trotzdem genug frische Elemente, um Aufbauspieler neu an den Monitor fesseln zu können. Allerdings sollten alle, die in früheren Teilen der Serie im Endlosspiel einfach so vor sich hingedaddelt haben, auf eine deutlich längere Einarbeitungszeit und mehr Komplexität gefasst sein.

Der einzige Punkt, über den wir uns immer wieder geärgert haben, ist die fehlende Übersicht, wegen der sich einfach zu ähnlich sehenden Gebäude und der teils schwer erkennbaren Straßen. Echte Highlights sind die vielfältigen Möglichkeiten plus der schicke Unterwassermodus. Unter dem Strich ist das Experiment in Sachen Szenario belohnt worden - Anno 2070 bietet den Fans des Genres die beste Beschäftigung für Monate.

 Unter dem Meer...

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Chevarez 09. Jan 2012

Befass dich mal lieber mit den für dich bindenden rechtlichen Folgen der Registrierung...

Chevarez 09. Jan 2012

Hab ich auch nicht behauptet. War nur als Teaser in meiner Überschrift und mehr allgemein...

Anonymer Nutzer 29. Nov 2011

Eine Beleidiegung für alte Anno Spiele aber Ubisoft wollen ja nur noch Casual Spiele...

Kugelfisch_dergln 23. Nov 2011

Oh ja, DAS ist ja mal eine Argumentationsbasis. Führen wir doch ein Gesetz ein, dass das...

Raistlin 23. Nov 2011

Die hätten das so machen müssen das man z.B. mit STRG+Scrollrad die Deteils weg scrollt...



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