Titanoboa: Roboter nach dem Vorbild einer Riesenschlange

Einen Schlangenroboter aus Aluminium und Schläuchen baut eine Gruppe aus Kanada. Der fertige Roboter soll 15 Meter lang werden und 1 Tonne Gewicht auf die Waage bringen.

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Titanoboa: Hydraulisch betriebener Schlangenroboter
Titanoboa: Hydraulisch betriebener Schlangenroboter (Bild: Titanoboa.ca/Screenshot: Golem.de)

Die Titanoboa war eine Riesenschlange, die vor rund 60 Millionen Jahren in Südamerika lebte. Eine Gruppe um den Kanadier Charlie Brinson hat die Riesenschlange wieder aufleben lassen: als Roboter.

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Wie sein Vorbild wird auch das moderne Abbild riesige Ausmaße haben: 15 Meter wird der fertige Schlangenroboter mit dem Namen Titanoboa lang sein. Der Durchmesser beträgt zwischen 30 Zentimeter und 1 Meter. Kopf und Wirbel der Schlange sind aus Aluminium. Das Innenleben von Titanoboa besteht aus hydraulischen Zylindern, die von einem Arduino-Microcontroller aus gesteuert werden.

Aktuell ist Titanoboa zu zwei Dritteln fertig: Die derzeit 10 Meter lange Schlange hat 20 Wirbel und 40 Hydraulikzylinder. 10 Wirbel und 20 Zylinder fehlen noch, ebenso die Haut aus Polyethylen, mit der das Gerippe überzogen wird. Am Ende wird das Ungeheuer gut eine Tonne auf die Waage bringen.

Ziel der Erbauer ist es, die Fortbewegung einer Schlange mechanisch nachzuahmen und alternative Antriebsformen für den Transport auszuprobieren. Mit ihrem Roboter wollen sie zur Diskussion über den Klimawandel und den Energieverbrauch in unserer Gesellschaft beitragen.

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Erstmals vorgeführt haben Brinson und seine Kollegen die Titanoboa auf dem Festival Burning Man. Der nächste Auftritt ist für den 15. Dezember 2011 bei einem Kunstfestival im kanadischen Vancouver geplant. Es ist nicht der erste Roboter des Teams: Vor Jahren hatte das Team bereits einen Spinnenroboter namens Mondo Spider gebaut.

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