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Die Logos von DLNA und Wi-Fi Alliance aus dem Gadget Guide
Die Logos von DLNA und Wi-Fi Alliance aus dem Gadget Guide (Bild: DLNA)

Wi-Fi Direct: DLNA-Standard für das Streamen von Medien ohne Router

Die Logos von DLNA und Wi-Fi Alliance aus dem Gadget Guide
Die Logos von DLNA und Wi-Fi Alliance aus dem Gadget Guide (Bild: DLNA)

Die DLNA hat die Funktion Wi-Fi Direct in ihren Standard aufgenommen. Geräte, die das DLNA-Logo tragen, sollen so ohne Router oder Access Point Mediendateien an Wiedergabegeräte wie einen Fernseher senden können.

Das direkte WLAN-Streaming beherrschen viele aktuelle Geräte wie Smartphones schon länger, dafür ist die Funktion Wi-Fi Direct zuständig. Die Wi-Fi Alliance testet dafür bereits seit über einem Jahr Geräte. Aktiver in der Vermarktung von WLAN-Funktionen ist aber die Digital Living Network Alliance (DLNA), die Wi-Fi Direct nun zum Teil ihrer Anforderungen gemacht hat. Das bekannte DLNA-Logo erhalten künftig nur noch Geräte, die Wi-Fi Direct unterstützen.

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Über die Funktion können beispielsweise ein Smartphone und ein Fernseher eine Direktverbindung aufbauen. Die mit dem Telefon aufgenommenen Fotos können so schnell auf dem großen Display angezeigt werden. Gleiches ist auch mit Musik und Videos möglich, dafür sorgt das von der DLNA geforderte Protokoll UPnP AV.

Auch einem Gast ist es so möglich, die Funktion zu nutzen, ohne dass ihm gleich das ganze heimische WLAN zur Verfügung gestellt werden muss. Die Verbindung zwischen den beiden Geräten wird dennoch per WPA2 und WPS gesichert, in der Regel müssen aber keine langen Keys eingegeben werden. Ähnlich wie bei Bluetooth fragt beispielsweise das Smartphone an, der Fernseher zeigt dann den Gerätenamen des Telefons und wartet, bis der Anwender die Verbindung erlaubt.

Auch für Drucker und Netzspeicher

Da sich aber Wi-Fi Direct nicht nur für Medienstreaming eignet, ist die Funktion auch für das direkte Drucken oder den Zugriff auf Speichermedien möglich. Die DLNA nennt in ihrem Gadget Guide, der Geräte für das Weihnachtsgeschäft empfiehlt, bisher aber nur drei Drucker und keine Netzspeicher.

In diesem Katalog sind bisher auch noch keine Spielekonsolen gelistet, obwohl beispielsweise die Playstation 3 DLNA-zertifiziert ist. Auf solchen im Vergleich zu Smartphones leistungsstarken Geräten lässt sich Wi-Fi Direct aber leicht per Software nachrüsten, gleiches gilt für PCs. Wi-Fi Direct ist zudem auch eine Standardfunktion von Android 4.0, so dass Smartphones mit diesem Betriebssystem auch mit neuen DLNA-Clients funktionieren, selbst wenn diese das Logo nicht tragen. Ebenso funktioniert Wi-Fi Direct auch ganz ohne einen WLAN-Router oder einen Access Point, also beispielsweise für Messeaufbauten, wo nur zwei Geräte gezeigt werden sollen.


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Chew 20. Nov 2011

Auf einen NAS zugreifen, ja. Aber was ist damit, Inhalte von den einzelnen Geräten zum...

phako 19. Nov 2011

Der Artikel wirft einiges der Pressemitteilung (http://www.dlna.org/news/pr/view?item_key...



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