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JPG- und PNG-Konkurrent: Verlustlose Kompression und Transparenz für Google WebP

Google erweitert sein Bildformat WebP um neue Funktionen, um so JPG und PNG den Rang abzulaufen. So kündigt Google einen Modus für verlustfreie Kompression an, und auch Alphakanäle für Transparenz werden nun unterstützt.
/ Jens Ihlenfeld
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WebP komprimiert transparent und verlustfrei (Bild: Google)
WebP komprimiert transparent und verlustfrei Bild: Google

Google hat das Bildformat WebP um neue Funktionen erweitert, womit es auch anderen Bildformaten Konkurrenz macht. Das Format WebP mit verlustbehafteter Kompression hatte Google im Oktober 2010 als JPG-Alternative für das Web vorgestellt. WebP soll Bilder bei gleicher Qualität 25 bis 34 Prozent besser komprimierten als JPG.

In der aktuellen Version wird WebP auch zur Alternative zu PNG, denn Google hat WebP um einen Modus für verlustfreie Kompression und Unterstützung für Alpha-Kanäle erweitert. Die verlustfreie Kompression soll vor allem für Icons und Grafiken genutzt werden, während die verlustbehaftete Kompression besser für Fotos geeignet ist. Dank der Unterstützung von Alphakanälen lassen sich mit WebP nun auch transparente Bilder erzeugen.

WebP soll Bilder ausgehend von PNG-Bildern, die im Web oft zu finden sind, verlustfrei um rund 45 Prozent verkleinern, so Google. Verglichen mit PNGs, die zuvor mit pngcrush und pngout optimiert wurden, sollen verlustfrei komprimierte WebP-Bilder rund 28 Prozent kleiner sein(öffnet im neuen Fenster) .

Werden Bilder mit einem Alphakanal versehen, soll ihre Größe bei 90 Prozent Qualität nur um 22 Prozent steigen, so Google.

Bereits vor einem Monat(öffnet im neuen Fenster) kündigte Google die Unterstützung von Animationen an, womit WebP zu einer Alternative für animierte GIFs werden soll. Zudem unterstützt das Format seitdem ICC-Profile, XMP Metadata und Tiling.

Die Bitstream-Spezifikation für die neuen WebP-Funktionen ist noch nicht komplett fertig und der Code ist auch noch nicht auf Geschwindigkeit optimiert. Dennoch können die Neuerungen bereits ausprobiert(öffnet im neuen Fenster) werden. Der entsprechende Code samt einiger Binary-Builds ist bei Google Code(öffnet im neuen Fenster) zu finden.


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