LHC: Teilchenbeschleuniger soll leistungsfähiger werden

Der LHC ist bereits der leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt. Das Cern will die Leistungsfähigkeit noch steigern: Etwa 2020 sollen fünf- bis zehnmal mehr Teilchen kollidieren als heute.

Artikel veröffentlicht am ,
LHC: Stärkere supraleitende Magnete für mehr Kollisionen
LHC: Stärkere supraleitende Magnete für mehr Kollisionen (Bild: Cern)

Das europäische Kernforschungszentrum (Cern) in Genf plant einen Ausbau des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider (LHC): In Zukunft sollen mehr Partikel in der 27 Kilometer langen Röhre unter dem schweizerisch-französischen Grenzgebiet kollidieren können. Im Jahr 2020 soll es soweit sein, erklärte das Cern.

Der LHC ist der Teilchenbeschleuniger mit der höchsten Luminosität. Das Cern will die Leistungsfähigkeit noch um das fünf- bis zehnfache steigern. Zwar kollidierten im LHC heute schon mehrere hundert Millionen Teilchen in der Sekunde. Aber einige der Phänomene, an denen die Wissenschaftler besonders interessiert seien, träten nur wenige Male am Tag auf. Eine höhere Luminosität ermögliche bessere Messungen und erhöhe damit die Chance, Neues zu entdeckten, erläutert Cern-Forschungsdirektor Sergio Bertolucci.

High Luminosity LHC (HL-LHC) heißt das Projekt. Die Luminosität gibt an, wie viele Protonen gleichzeitig im Beschleuniger kreisen und pro Sekunde kollidieren können und ist somit ein Indikator für dessen Leistung. Zum Start hält das Cern in dieser Woche einen Workshop ab. Dort beraten Vertreter der am LHC beteiligten Institutionen, wie eine Erweiterung des LHC technisch umgesetzt werden kann.

Dazu seien unter anderem stärkere supraleitende Magnete, supraleitende Stromleitungen ohne Energieverlust und supraleitende Hochfrequenz-Systeme (Superconducting Radio-Frequency, SRF) nötig, erklärte Projektkoordinator Lucio Rossi.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /