id Software: John Carmack arbeitet wieder an Doom 3

Bei vielen Grafikprogrammierern ist eine bestimmte Problemlösung bei der Darstellung von Schatten etwa in Computerspielen als Carmack's Reverse(öffnet im neuen Fenster) bekannt. John Carmack von id Software hat die Algorithmen für Doom 3 selbst entwickelt – trotzdem verursachen sie jetzt Probleme bei der Veröffentlichung des Quellcodes für das Actionspiel. Denn parallel zu Carmack hat das Unternehmen Creative eine ganz ähnliche Lösung gefunden und sich patentieren lassen.

Carmack schreibt jetzt per Twitter(öffnet im neuen Fenster) , dass er sich auf Anraten seiner Anwälte, die einen Patentstreit befürchten, wieder mit dem Quellcode der Engine beschäftigt. Offenbar muss er einen neuen Ansatz für das Problem finden, das er bereits gelöst hat. Immerhin: Die Rechner sind inzwischen schneller, so dass er auch grundsätzlich langsamere, aber rechtlich unproblematischere Programmroutinen verwenden könnte. Der Quellcode von Doom 3 soll immer noch vor Jahresende 2011 erscheinen.