id Software: John Carmack arbeitet wieder an Doom 3

Die Veröffentlichung des Quellcodes von Doom 3 ist im wahrsten Sinne des Wortes von einem Problem überschattet: Chefprogrammierer John Carmack muss wegen drohender Patentstreitigkeiten bei der Darstellung von Schatten einen Teil seines Werks überarbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Doom 3
Doom 3 (Bild: id Software)

Bei vielen Grafikprogrammierern ist eine bestimmte Problemlösung bei der Darstellung von Schatten etwa in Computerspielen als Carmack's Reverse bekannt. John Carmack von id Software hat die Algorithmen für Doom 3 selbst entwickelt - trotzdem verursachen sie jetzt Probleme bei der Veröffentlichung des Quellcodes für das Actionspiel. Denn parallel zu Carmack hat das Unternehmen Creative eine ganz ähnliche Lösung gefunden und sich patentieren lassen.

Carmack schreibt jetzt per Twitter, dass er sich auf Anraten seiner Anwälte, die einen Patentstreit befürchten, wieder mit dem Quellcode der Engine beschäftigt. Offenbar muss er einen neuen Ansatz für das Problem finden, das er bereits gelöst hat. Immerhin: Die Rechner sind inzwischen schneller, so dass er auch grundsätzlich langsamere, aber rechtlich unproblematischere Programmroutinen verwenden könnte. Der Quellcode von Doom 3 soll immer noch vor Jahresende 2011 erscheinen.

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Vradash 21. Nov 2011

Half-Life hatte Story? Du läufst rein, ein bisschen Blabla wegen Tests, dann "omg, alles...

Vradash 21. Nov 2011

Da steckt ein fataler Denkfehler drin. Wenn du davon ausgehst, dass es sich dann nicht...

posix 21. Nov 2011

Soll ich euch mal sagen was ich von diesen kranken Softwarepatenten halte? Es ist nichts...

JP 19. Nov 2011

"@turbokater this demonstrates the idiocy of the patent -- the workaround added four...



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