Abo
  • Services:

Körperscanner: Keine Röntgenscanner in der Europäischen Union

Die Europäische Union hat eine einheitliche Vorschrift für den Einsatz von Körperscannern in der Gemeinschaft erlassen. Danach sind die Geräte grundsätzlich erlaubt. Passagiere dürfen jedoch nicht zu einer Kontrolle damit gezwungen werden. Der Einsatz von Röntgengeräten ist verboten.

Artikel veröffentlicht am ,
Körperscanner in Hamburg: Passagiere dürfen nicht gezwungen werden.
Körperscanner in Hamburg: Passagiere dürfen nicht gezwungen werden. (Bild: Joern Pollex/Getty Images)

Die Europäische Union (EU) hat den Einsatz von Körperscannern, die mit Röntgenstrahlen arbeiten, untersagt. Das Verbot ist Teil eines Rechtsrahmens, den die EU erlassen hat. Zweck der EU-weiten Vorschrift ist, die Rechte und die Gesundheit der Bürger beim Einsatz der auch Nacktscanner genannten Geräte zu schützen.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart

Behörden und Flughäfen dürfen demnach die Geräte einsetzen, sie dürfen Passagiere jedoch nicht dazu zwingen, sich damit kontrollieren zu lassen. Wer der Kontrolle durch den Scanner zustimmt, der muss vorher über die Bedingungen, unter denen die Kontrolle mit dem Scanner durchgeführt wird, informiert werden. Wer sich weigert, muss auf herkömmliche Art und Weise kontrolliert werden.

Schutz der Privatsphäre

Um die Privatsphäre der Passagiere zu schützen, muss sich der Arbeitsplatz, an dem die Bilder ausgewertet werden, an einem anderen Ort befinden als der Scanner. Das Bild darf nicht mit der kontrollierten Person verknüpft werden. Das Gerät muss so beschaffen sein, dass Bilder weder gespeichert noch kopiert, ausgedruckt oder abgerufen werden können. Außerdem muss der Betreiber sicherstellen, dass keine Unbefugten die Bildern zu sehen bekommen und verhindert werden, dass damit anderer Missbrauch getrieben wird.

Schließlich hat die EU explizit Geräte verboten, die Röntgenstrahlen emittieren, da diese eine Gefahr für die Gesundheit sind. Im vergangenen Jahr warnte ein Radiologe vor möglichen Gesundheitsschäden durch Röntgenkörperscanner. Zwar sei die Strahlendosis gering, aber Röntgenstrahlen seien nie gut für den Körper. Statistisch gesehen bestehe die Möglichkeit, dass sie Hautkrebs verursachten.

Untaugliche Scanner

Hierzulande kommen nur Systeme zum Einsatz, die im Terahertzbereich arbeiten. Diese haben sich in einem 2010 gestarteten Versuch am Hamburger Flughafen jedoch als derart untauglich erwiesen, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) schließlich erklärte, der Test sei gescheitert.

In den USA setzen die Transportation Security Administration (TSA) und die Justizbehörde US Marshals Service (USMS) Körperscanner mit Röntgenstrahlen ein. Der USMS speicherte 2010 monatelang heimlich über 35.000 Bilder eines solchen Scanners in einem Gerichtsgebäude in Florida. Eine Gruppe von sechs US-Senatoren kritisierte heftig diese Praxis des USMS. Die TSA hatte Anfang vergangenen Jahres zugegeben, dass die ihre Körperscanner entgegen früheren Beteuerungen in der Lage seien, Bilder zu speichern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 59,99€/69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)

SoniX 17. Nov 2011

Wenn man dann auch noch bedenkt, dass deren Fehlerquote jenseits von Gut und Böse liegt...

SoniX 17. Nov 2011

Ich finde Panik bei Strahlung nicht ganz unangebracht. Strahlung ist einfach etwas...

tilmank 17. Nov 2011

Und auf links gestülpt, falls man was im Körper schmuggeln wollte^^

KingTobi 16. Nov 2011

wkt.


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /