Leistungsaufnahme weiterhin unbekannt

Zur Zahl der Kerne des Chips machte Intel weiterhin nur die bekannte Angabe, dass es mehr als 50 sein sollen. Auch das deutet darauf hin, dass die Fertigungsausbeute noch nicht allzu hoch ist. Die gezeigten ersten Muster von Knights Corner sollen erst wenige Wochen vor der Veranstaltung hergestellt worden sein.

Bei so vielen Kernen auf einem Die ist es üblich, auch Chips zu verkaufen, bei denen nicht alle funktionieren. Das machte unter anderem Nvidia mit der ersten Fermi-GPU so, wo statt der geplanten 512 Rechenwerke auf der Grafikkarte GTX 480 auch nur 480 aktiviert waren. Erst mit den späteren Tesla-Beschleunigern für Rechenanwendungen - die viel teurer als die Grafikkarten sind - wurden 512 der CUDA-Cores geliefert.

Auch zur Version der Schnittstelle machte Intel keine Angaben. PCI-Express 3.0 ist dafür aber wahrscheinlich, weil diese Version auch die nächsten Xeons der Serie E5 (Sandy Bridge-EP) unterstützen werden. Dass diese bereits seit September in Mustern an Serverhersteller ausgeliefert werden, bestätigte Intel auf der SC 11 ebenfalls.

Das größte Rätsel bleibt aber die Leistungsaufnahme und damit die Energieeffizienz von Intels MIC-Karten. An die eigentlich von der PCI-SIG vorgeschriebene TDP von 300 Watt muss sich Intel nicht unbedingt halten: Auch AMD und Nvidia bieten mit Radeon HD 6990 und GTX 590 inzwischen Karten an, die diesen Wert deutlich überschreiten. Sie dürfen trotzdem PCI-Express-Karten genannt werden, weil 300 Watt nur der Höchstwert sind, den das Gremium getestet hat. Der Rest solcher Geräte entspricht aber den Spezifikationen.

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 Knights Corner: Intels Larrabee-Nachfolger erreicht 1 Teraflops
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