Yast, Zypper und Sax
Die Alleinstellungsmerkmale von Opensuse sind das Administrationswerkzeug Yast und der Paketmanager Zypper. Neben Fehlerkorrekturen erhielt Yast auch eine überarbeitete Optik. Das Aussehen der Qt-Version von Yast lässt sich über Stylesheets beeinflussen und zeigt in Opensuse 12.1 nun grüne Fortschrittsbalken sowie grün eingefärbte Knöpfe, um Aktionen zu bestätigen oder abzubrechen.
Der Paketmanager Zypper bietet die Möglichkeit, bei einem Kernel-Update die alte Version erst nach einem Neustart des Systems zu löschen. Dadurch soll verhindert werden, dass durch die Aktualisierung des Kernels eventuelle auftretende Fehler zu einem Komplettausfall führen, da ja auf die alte Kernel-Version zurückgewechselt werden kann. Diese Funktion müssen Anwender derzeit noch manuell aktivieren. Das Entwicklerteam berät jedoch darüber, ob diese Option in der nächsten Version Opensuse 12.2 standardmäßig aktiviert werden soll.
Seit Opensuse 11.2 wird der X-Server automatisch konfiguriert. Vorher konnten Anwender das Werkzeug Sax einsetzen, um diesen manuell an die vorhandene Hardware anzupassen. Im Rahmen eines GsoC-Projektes entwickelte Manu Gupta eine Reinkarnation des Tools. Mit Sax 3 lassen sich der Monitor, die Tastatur, die Maus und ein Touchpad konfigurieren. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Ein zu spielerischer Umgang mit Sax 3 kann zu einer fehlerhaften Konfiguration des X-Servers führen, so dass dieser nicht mehr startet. Für diesen Fall bietet Sax 3 jedoch ein Ncurses-GUI, so dass die Fehler wieder behoben werden können.
Paketquellen
Schon seit der Einführung von Opensuse 11.4 steht Nutzern auch ein Rolling-Release-Repository zur Verfügung. Dieses wird im Rahmen des Tumbleweed-Projektes gepflegt, das Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman initiiert hat. Opensuse Tumbleweed wird nun als komplett angesehen, da es fast alle Pakete umfasst, die Opensuse anbietet.
Das Repository Contrib, das eine Erweiterung der Hauptquelle darstellte, wird mit Opensuse 12.1 nicht mehr angeboten, da viele der darin enthaltenen Anwendungen entweder in die Hauptquellen aufgenommen wurden oder in die Quellen von Gnome und KDE. Das Repository für KDE 3 wird nun auch wieder offiziell unterstützt und bietet KDE 3.5.10 mit diversen Patches, zum Beispiel aus dem Trinity-Projekt.
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vll. hätte ich es etwas deutlicher schreiben sollen: ich weiß, dass strikt davon...