Btrfs und Snapper

Das Dateisystem Btrfs ist das designierte Standarddateisystem von Linux. Noch gelten die benötigten Werkzeuge zum Umgang mit Btrfs aber als nicht ausgereift genug für den produktiven Einsatz. Dennoch besteht bei der Installation von Opensuse 12.1 die Option, Festplatten mit Brtfs zu formatieren. Dabei verzichten die Entwickler auf den Hinweis der experimentellen Funktion, wie er in der Installationsroutine von Opensuse 11.4 noch auftauchte. Nutzer müssen lediglich darauf achten, dass die /boot-Partition nicht mit Btrfs formatiert ist, da Grub das System sonst nicht starten kann.

  • Der KDE-Desktop von Opensuse 12.1
  • Als Browser wird Firefox 7.0.1 eingesetzt.
  • Für Büroarbeiten dient Libreoffice 3.4
  • Die Basis des Systems bildet der Linux-Kernel 3.1
  • Die Qt-Oberfläche von Yast erscheint nun mit grünen Schaltflächen.
  • Snapper zeigt die Unterschiede zwischen zwei Btrfs-Schnappschüssen.
  • Das Monitor-Tool von Sax 3 lässt unter anderem die Auswahl des Grafiktreibers zu.
  • Die Gnome-Shell bietet in Opensuse 12.1 ein alternatives Abschaltmenü.
  • Das Gnome-Tweak-Tool wird standardmäßig installiert.
  • Über eine Erweiterung kann ein Ordndermenü im Gnome-Panel platziert werden.
  • Opensuse 12.1 nutzt Gnome 3.2.1
  • Der Kalender zeigt die Wochenzahl an - ebenfalls eine Shell-Erweiterung.
  • Die Installation von Opensuse 12.1 ist einfach.
  • Als Dateisystem kann Btrfs genutzt werden, was die Partitionierung komplex gestaltet.
  • Die Benutzerpasswörter werden nun mit dem SHA-512-Algorithmus verschlüsselt.
Snapper zeigt die Unterschiede zwischen zwei Btrfs-Schnappschüssen.
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Eine der herausragenden Eigenschaften von Btrfs ist die Möglichkeit, Schnappschüsse zu erstellen. Dadurch können Veränderungen des Betriebssystems aufgezeichnet und rückgängig gemacht werden. Um diesen Vorgang möglichst einfach zu gestalten, entwickelte das Opensuse-Team die Anwendung Snapper. Über die Kommandozeile oder ein Yast-Modul lassen sich die Unterschiede zwischen zwei Schnappschüssen einsehen und ältere Versionen des Systems wiederherstellen.

Schnappschüsse erstellt Opensuse 12.1 automatisch über regelmäßige Cron-Jobs oder auch vor dem Ausführen eines Yast-Moduls und danach. Die Funktion von Snapper überzeugt. Wir konnten unter anderem die Paketinstallation, das Anlegen von Nutzern und Konfigurationsdateien oder mit Yast veränderte Einstellungen problemlos rückgängig machen. Diese Art der Systemsicherung ist einfach und absolut überzeugend.

Boot-Prozess

Als Bootloader nutzt Opensuse 12.1 wie bereits in den vorangegangenen Veröffentlichungen die Legacy-Version von Grub. Mit dem Nachfolger Grub 2 sind die Entwickler noch nicht ganz zufrieden und verzichten deshalb auf die Integration. Grub 2 kann aber wie in Opensuse 11.4 aus den Paketquellen nachinstalliert werden. Der Umstieg auf Grub 2 glückte uns in einem kurzen Test auf Anhieb und ohne Probleme.

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Den Boot-Prozess steuert der neue Initialisierungsdämon Systemd. Mit diesem hält auch das /run-Verzeichnis Einzug in die Distribution. Systemd verspricht zwar theoretisch ein schnelleres Starten des Rechners, in Opensuse 12.1 ist das aber kaum zu spüren. Sollte es zu Problemen mit Systemd kommen, können Anwender auf die altbewährten Sys-V-Init-Skripte zurückgreifen. Dazu muss lediglich der entsprechende Eintrag im Bootloader-Menü ausgewählt werden.

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 Test: Opensuse 12.1 bereit für ExperimenteOberflächen 
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