Asus Rampage IV Extreme: X79-Mainboard für extremes Übertakten

Passend zu Intels neuem Core i7-3960X hat Asus ein neues Mainboard seiner ROG-Serie vorgestellt. Das Rampage IV Extreme bietet unter anderem Anschlüsse für normierte Temperaturfühler und ein Onscreen-Overlay, das keinen zweiten PC benötigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Rampage IV Extreme mit OC Key
Das Rampage IV Extreme mit OC Key (Bild: Asus)

Temperaturfühler, Messpunkte für Spannungen und Übertakten im laufenden Betrieb sind für echte Overclocking-Mainboards inzwischen Teil der Standardausstattung. Asus will mit seinem Rampage IV Extreme für Intels sehr schnellen Core i7-3960X (Sandy Bridge-E) dieses Spektrum aber noch deutlich erweitern.

Stellenmarkt
  1. Cyber Security Risk Manager (m/w/d)
    Löwenstein Medical Technology GmbH + Co. KG, Karlsruhe
  2. Datenanalyst (m/w/d)
    KIRCHHOFF Automotive GmbH, Attendorn
Detailsuche

Die größte Neuerung ist ein Dongle für den DVI-Port der Grafikkarte namens "OC Key". Mittels eigener Elektronik in dem Zwischenstecker kann der OC Key ein Overlay über das Bild des PCs legen. Darauf lassen sich dann Takte, Spannungen, Speichertimings und Temperaturen anzeigen. Die Parameter können auch über eine direkt an den OC Key angeschlossene USB-Tastatur verändert werden.

  • Parameter als Overlay per OC Key
  • Parameter als Overlay per OC Key
  • Parameter als Overlay per OC Key (keine höhere Auflösung verfügbar)
  • Das Rampage IV Extreme mit OC Key
  • Die Anschlüsse der Slotblende
  • Rampage IV Extreme von Asus
  • Rampage IV Extreme von Asus
Parameter als Overlay per OC Key (keine höhere Auflösung verfügbar)

Dieses Konzept soll laut Asus gegenüber dem immer noch vorhandenen USB-Anschluss "ROG Connect" unter anderem Platz auf dem Schreibtisch sparen. Mittels ROG Connect konnten über einen zweiten PC schon länger Einstellungen im laufenden Betrieb geändert werden. Das ist vor allem für Rekordjäger wichtig, denn während ein Benchmark läuft, können oft noch einige MHz aus den Komponenten gekitzelt werden.

Insbesondere Prozessoren, die Windows bei extremen Takten nicht mehr bootet - dabei sind die meisten Stromsparfunktionen noch nicht aktiv - lassen sich so besser tunen. Zudem ist bei manchen Overclocking-Wettbewerben inzwischen der Einsatz eines zweiten Rechners verboten. Ob man sich mit dem Asus-Board und dem OC Key damit herausreden kann, es handle sich nicht um einen zweiten PC, bleibt abzuwarten.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Auch für Grafikkartenübertaktungen bietet das neue Rampage Unterstützung, sie heißt "VGA Hotwire". Die auf vielen Highend-Karten vorhandenen Anschlüsse für Temperaturfühler lassen sich so mit dem Mainboard verbinden und über die Asus-Tools auslesen, auch per OC Key.

Temperaturfühler für Stickstoff-Fans

Eine weitere Besonderheit sind zwei Anschlüsse für die von den oft auch "Sekundenthermometer" genannten Temperaturfühlern moderner Messgeräte. Diese Fühler haben einen normierten Anschluss (K-Typ), der sich direkt mit dem Board verbinden lässt. Interessant ist das vor allem für die Verwendung von flüssigem Stickstoff, wo sich so in Form des Messgeräts selbst wieder ein Kästchen einsparen lässt.

Der Rest der Ausstattung entspricht dem, was Intels neue Extreme-Plattform so hergibt: Vier x16-Slots für Grafikkarten sind vorhanden, sie lassen bei vier Karten noch eine mit x16-, die anderen drei mit x8-Verbindung zu. 4-way-SLI und Crossfire X sind möglich. Neben den zwei Ports für 6-GBit-SATA und vier für 3-GBit-SATA, die der X79-Chipsatz bietet, hat Asus über Zusatzchips noch zwei weitere der schnelleren Ports und zwei eSATA-Anschlüsse verbaut.

Ab sofort soll das Rampage IV Extreme mit einem Gutschein für das Spiel Battlefield 3 für empfohlene 359 Euro verfügbar sein. In sieben Tagen soll es auch ohne das Spiel für dann 349 Euro erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /