Abo
  • Services:

Test Assassin's Creed Revelations: Serienmörder mit Routine

In Assassin's Creed Revelations schickt Ubisoft den Barkeeper Desmond Miles zum dritten Mal als Ezio Auditore in die Vergangenheit. Spieler haben jedoch Grund, der Serie 2011 trotz des reizvollen Szenarios Konstantinopel eine Pause zu gönnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ezio und Altair stehen Seite an Seite.
Ezio und Altair stehen Seite an Seite. (Bild: Ubisoft)

Zu Beginn eine weniger überraschende Spoilerwarnung: Das neue Assassin's Creed knüpft an den Cliffhanger seines Vorgängers an und endet selber mit einem solchen. Wer den bisherigen Verlauf der Geschichte nicht kennt, kann den Geschehnissen des neuen Spiels nicht folgen. Dasselbe Wissen setzt auch dieser Artikel ausdrücklich voraus, ansonsten verdirbt sich der Leser womöglich den Spaß an den drei sehr guten Vorgängerspielen.

Inhalt:
  1. Test Assassin's Creed Revelations: Serienmörder mit Routine
  2. Nur online ein Mordsspaß

Desmond Miles erwacht am Anfang von Assassin's Creed Revelations an einem Strand, der irgendwo zwischen der Matrix und dem Limbus aus dem Kinofilm Inception zu liegen scheint. Um sich aus den Tiefen der Systemstruktur des Animus zu befreien und wieder in seinen echten Körper zu gelangen, muss er die Verbindung zwischen seinen Vorfahren Ezio und Altair ergründen.

Die mit dem Untertitel "Revelations" versprochenen Offenbarungen und Gänsehautmomente bietet das Spiel jedoch erst im letzten Akt, wenn die Geschichten von Desmond, Altair und Ezio tatsächlich endlich schlüssig zusammenlaufen. Vorher verlangt Ubisoft dem Spieler erneut jede Menge Fleißarbeit ab, die mit dem eigentlichen Plot wenig zu tun hat. Dieses Mal soll er die Stadt Konstantinopel ums Jahr 1511 herum aus den Händen der Templer befreien und dort einen Assassinen-Orden aufbauen.

Wieder einen Aussichtsturm nach dem anderen zu erklimmen, reihenweise Geschäfte zu renovieren, Bezirk für Bezirk Hauptmänner umzubringen und freiwillige Kämpfer auf der Straße zu rekrutieren, kostet selbst treue Anhänger der Serie Überwindung, da sie genau diese sich immer wiederholenden Abläufe schon in Brotherhood zur Genüge erlebt haben. Da wirkten sie allerdings noch viel stimmiger als Gesamtgefüge konzipiert und größtenteils auch spannender präsentiert.

  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations - Ein Teil der Stadtkarte von Konstantinopel
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations - Das Tower-Defense-Minispiel
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations - Szene einer Desmond-Erinnerung
  • Assassin's Creed: Revelations - Szene einer Desmond-Erinnerung
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Assassin's Creed: Revelations - Szene einer Desmond-Erinnerung
Assassin's Creed: Revelations - Ein Teil der Stadtkarte von Konstantinopel
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. Regiocom GmbH, Magdeburg

Randaufgaben und optional zum Erkunden angebotene Schatzkammern waren in Brotherhood mit der Sorgfalt und dem Einfallsreichtum einer Hauptmission entworfen. In Revelations haben wir dagegen das Gefühl, selbst die Missionen der zentralen Geschichte seien reine Lückenfüller, die im besten Falle an Glanzpunkte aus den älteren Titeln erinnern. Ein Undercover-Einsatz als Barde, der Ezio all seine Gesangskünste abverlangt, erscheint beispielsweise nur wie eine kurzweilige Ulknummer im Vergleich zum Karneval in Venedig, der Spieler in Assassin's Creed 2 mit maskierten Bürgern und buntem Feuerwerk am Himmel verzaubert hatte. Historische Figuren wie der spätere Sultan Süleyman bleiben, anders als Leonardo da Vinci oder Caterina Sforza in Ezios bisherigen Abenteuern, blasse Statisten in einer viel zu zäh erzählten Verschwörungsgeschichte.

Nur online ein Mordsspaß 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 54,99€ statt 99,98€
  3. und The Crew 2 gratis erhalten

motzerator 16. Nov 2011

Du hast meine Kritik und Emotion noch mal wunderbar zusammengefasst. Dabei währe es...

fratze123 16. Nov 2011

viele kellerkinder werden sich das spiel nur wegen der hübschen entwicklungschefin...

TTX 15. Nov 2011

Huh? Rage ist ja wohl der Inbegriff von Flacher-Shooter... gute Grafik...Rest wie zu oft...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


    BMW i3s im Test: Teure Rennpappe à la Karbonara
    BMW i3s im Test
    Teure Rennpappe à la Karbonara

    Mit dem neuen BMW i3s ist man zügig in der Stadt unterwegs. Zwar ist der Kleinwagen gut vernetzt, doch die Assistenzsysteme lassen immer noch zu wünschen übrig. Trotz des hohen Preises.
    Ein Praxistest von Friedhelm Greis

    1. R71-Seitenwagen BMW-Motorrad aus den 30er Jahren soll elektrifiziert werden
    2. SUV Concept iX3 zeigt BMWs elektrische Zukunft
    3. BMW Mini-Oldtimer mit E-Antrieb ausgerüstet

      •  /