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Battlefield 3: Forumsperre in Origin führt zu Spieleverlust

Erneut entfacht Electronic Arts mit seinem Onlineportal Origin Ärger: Als problematisch eingestufte Kommentare können offenbar nicht nur zu einer Sperre im Forum führen, sondern auch zum Totalverlust etwa von Battlefield 3.
/ Peter Steinlechner
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Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)
Battlefield 3 Bild: Electronic Arts

Das Onlineportal Origin von Electronic Arts produziert weiter Negativschlagzeilen: Wie die britische Newsseite Rockpapershotgun.com meldet(öffnet im neuen Fenster) , können Spieler durch ihre Beiträge im Forum auch den Zugriff auf ihre mit dem Account verknüpften Spiele verlieren - und beispielsweise ihre Investition in Battlefield 3 als Totalverlust abschreiben. Rockpapershotgun.com berichtet über mehrere Fälle, in denen sich Spieler mit ihren - laut der Newsseite teils tatsächlich problematischen, teils harmlosen - Äußerungen in den Foren eine Sperre zum weiteren Kommentieren eingehandelt hätten. Gleichzeitig hätten sie aber auch den Zugriff auf Battlefield 3 verloren.

Battlefield 3 - Back to Karkand (DLC)
Battlefield 3 - Back to Karkand (DLC) (01:31)

Erst im Frühjahr 2011 hatte EA nach ähnlichen Fällen gesagt, ein Fehler habe bei einer Sperre im Forum zu einem Verlust des gesamten Nutzerkontos geführt. Das Problem solle rasch behoben werden, hieß es damals. Zu den aktuellen Fällen hat sich EA bislang nicht geäußert. Im derzeit gültigen Endbenutzer-Lizenzvertrag(öffnet im neuen Fenster) (EULA) schreibt EA, dass es untersagt sei, andere Mitglieder etwa in den Foren "zu diffamieren, beleidigen, drangsalieren, mit Spam zu belästigen und/oder anderweitig deren Nutzung der Anwendung zu beeinträchtigen."

Origin bringt dem Publisher Electronic Arts schon länger viel Kritik aus der Spielerszene ein. Zuletzt ging es vor allem darum, dass die EULA der Software sehr weitgehende Zugriffsrechte auf persönliche Daten des Anwenders vorsah - so weitgehend, dass viele Spieler von "Spyware" sprachen; EA hat die Nutzungsbedingungen inzwischen etwas entschärft. Am Wochenende hatte Dice, das schwedische Entwicklerstudio hinter Battlefield 3, per Twitter(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben, dass ein paar hundert Accounts gesperrt worden seien, weil die Spieler Lücken in der Gameplay-Mechanik gefunden und ausgenutzt hätten.


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