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Nanodrohne Q-4: Bilder in der Datenbrille
Nanodrohne Q-4: Bilder in der Datenbrille (Bild: BCB International)

SQ-4: Minidrohne wiegt nur etwa 80 Gramm

Nanodrohne Q-4: Bilder in der Datenbrille
Nanodrohne Q-4: Bilder in der Datenbrille (Bild: BCB International)

Britische Wissenschaftler haben eine Drohne vorgestellt, die weniger als 100 Gramm wiegt. Sie passt in einen Rucksack und ist in einer halben Minute startklar.

Wissenschaftler an der Middlesex Universität in London haben eine Drohne entwickelt, deren Rumpf kaum größer ist als eine menschliche Hand. Unbemanntes Nanofluggerät (Nano unmanned aerial system, NUAS) nennen sie diese Klasse von Minidrohnen. Vertrieben wird das Fluggerät vom britischen Unternehmen BCB International.

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Leichtgewicht

Das NUAS mit dem Namen SQ-4 ist ein Quadrocopter, der etwa so groß wie eine Frisbee ist, also gut in einen kleinen Rucksack passt. Derzeit gibt es SQ-4 in zwei Ausführungen: Die größere wiegt gut 200 Gramm und kann fast 1,5 Kilometer weit fliegen. Zu ihrer Ausrüstung gehören zwei Kameras. Die leichtere Variante hat nur eine Kamera an Bord und kommt nur etwa 500 Meter weit. Dafür wiegt dieses Modell gerade mal 82 Gramm. Die Einsatzdauer beträgt 15 Minuten.

Gedacht ist die SQ-4 für die Aufklärung bei Tag und Nacht: Sie wird im Rucksack zum Einsatzort getragen, wo sie in einer halben Minute einsatzbereit ist: Der Drohnenpilot setzt sich nur eine Datenbrille mit einem 7 Zoll (etwa 17,8 Zentimeter) großen Display auf, schnappt sich die Fernsteuerung und los geht's.

Lautloser Flug

Die Drohne fliegt fast lautlos. Sie kann etwa 120 Meter hoch aufstiegen und regungslos in der Luft stehenbleiben. Mit der Drohne kann der Pilot sehen, was um die Ecke, hinter einer Mauer oder in einem Gebäude passiert. Sollte er die Kontrolle über die Drohne verlieren, kehrt diese GPS-gesteuert automatisch zum Ausgangspunkt zurück. Das Gleiche gilt, wenn die Ladung ihres Lithium-Schwefel-Akkus unter einen bestimmten Wert fällt.

BCB International hat die Drohne kürzlich auf einer Konferenz vorgestellt.


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realmc 16. Nov 2011

so groß wie eine Tontaube in etwa - und bleibt in der Luft stehen - das macht bestimmt...

Sermon 16. Nov 2011

Ob das Ding wirklich rucksacktauglich ist, bezweifle ich mal. Von einem Kampfeinsatz...

Charles Marlow 16. Nov 2011

Bis ca. 1995. Und welchen zivilen Nutzen so eine Drohne dann einmal haben wird, bleiben...

malula 15. Nov 2011

ich tippe auf die funkreichweite. danach bricht der kontakt ab und die drohne kehrt...

peacemaker 15. Nov 2011

4 kleine Motoren, Kamera, Funkmodul und etwas Plastik... was soll das schon groß kosten...



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