Nomap: Das eigene WLAN aus Googles Datenbank löschen

Spätestens seit dem Skandal um die Aufzeichnung von WLAN-Daten durch Googles Street-View-Autos ist bekannt, dass Google drahtlose Netze erfasst, um damit die Ortsbestimmung von Telefonen zu ermöglichen. Nun bietet Google eine Möglichkeit, das eigene WLAN aus dieser Datenbank zu löschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Street-View-Autos kartografieren WLANs.
Googles Street-View-Autos kartografieren WLANs. (Bild: AFP/Getty Images)

Google kartografiert WLANs, um anhand dieser Daten später unter anderem die Ortsbestimmung von Smartphones vorzunehmen. Weiß man, welche WLANs wo zu finden sind, lässt sich anhand der für ein Smartphone sichtbaren WLANs auch bestimmen, wo sich dieses befindet. Das funktioniert auch in geschlossenen Räumen und ist schneller als die Ortsbestimmung per GPS.

Zwar betont Google, die Google Location Server genannte Datenbank erfasse keine Informationen, mit denen sich Menschen identifizieren ließen, dennoch bietet Google ab sofort die Möglichkeit, das eigene WLAN aus dieser Datenbank zu löschen.

Wer von dieser Opt-out-Option Gebrauch machen will, muss dazu allerdings die SSID seines WLANs verändern und dessen Namen um die Endung "_nomap" erweitern. Aus dem WLAN "Entenhausen" wird dann "Entenhausen_nomap".

Google hat nach eigenen Angaben mehrere Ansätze für ein Opt-out von WLAN-Access-Points untersucht, die nun gewählte Variante sei der beste Kompromiss zwischen Einfachheit und Absicherung gegen Missbrauch. Vor allem lasse sich so verhindern, dass andere den eigenen Access-Point ohne Erlaubnis aus der Datenbank löschen.

Zudem könnten auch andere Anbieter die Information auswerten. Google hoffe daher, dass die Endung "_nomap" künftig universell zum Einsatz komme, schreibt Googles Datenschutzbeauftrager Peter Fleischer in einem Blogeintrag.



klo 17. Nov 2011

..... Ehrlich gesagt versteh ich deinen Post nicht. Du schreibst viel aber sagst...

Rolem 17. Nov 2011

Warum nicht "MySSID_ONmap", wenn man in die Datenbank moechte? Ich brauche diesen...

Baron Münchhausen. 16. Nov 2011

Genau. Die Tür hättest du auch nicht offen lassen sollen, dann hätte Google dein Haus...

slowjoe 16. Nov 2011

Ich kann mir nicht erklären, weshalb trotz neuer SSID, anderen nachbarschaftlichen WLANs...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /