Abo
  • Services:
Anzeige
Siri lässt sich mit Android & Co. verwenden.
Siri lässt sich mit Android & Co. verwenden. (Bild: Golem.de)

Siri für alle: Applidium knackt das Protokoll von Apples Sprachsteuerung

Siri lässt sich mit Android & Co. verwenden.
Siri lässt sich mit Android & Co. verwenden. (Bild: Golem.de)

Das Protokoll von Apples neuer Sprachsteuerung Siri ist geknackt worden. Mit den von Applidium dafür entwickelten Werkzeugen lässt sich Siri auch von beliebigen Geräten nutzen.

Die im iPhone 4S eingesetzte Sprachsteuerung Siri läuft zum großen Teil serverbasiert. Das Telefon nimmt die Sprache auf und sendet sie zum Server, wo die Daten analysiert und anschließend in Textform zurückgeschickt werden. Das Unternehmen Applidium hat das dabei eingesetzte Protokoll geknackt und die Details veröffentlicht - einschließlich der dafür entwickelten Werkzeuge. Damit soll sich Siri mit beliebigen Geräten einsetzen lassen.

Anzeige

Siri kommuniziert per HTTPS mit dem Server guzzoni.apple.com und sendet diesem ACE-Requests, eine Methode, die in HTTP nicht definiert ist. Mitgesendet wird ein sogenannter X-Ace-host, eine eindeutige ID, die jedem iPhone 4S zugeordnet ist. Die dabei gesendeten Binärdaten sind mit zip komprimiert.

Siri kodiert die aufgenommene Sprache mit dem freien Codec Speex, der speziell für die Sprachkompression entwickelt wurde. Wer Siri auf einem anderen Gerät als einem iPhone 4S nutzen will, muss die dort aufgenommenen Daten also ebenfalls mit Speex kodieren. Zudem wird ein gültiger X-Ace-host benötigt, der sich laut Applidium recht einfach aus einem iPhone 4S auslesen lässt. Die Entwickler gehen davon aus, dass es kein großes Problem ist, den X-Ace-host zum persönlichen Gebrauch für ein anderes Gerät zu nutzen. Sollten ein X-Ace-host aber in großem Umfang missbraucht werden, ist davon auszugehen, dass Apple den Account sperren wird.

Zusammen mit den Audiodaten übermittelt das Telefon weitere Informationen an den Server und dieser liefert seinerseits umfangreiche Metadaten mit seinem Analyseergebnis zurück, einschließlich Wahrscheinlichkeitswerten und Zeitstempeln für jedes einzelne Wort.

Applidium hat die im Rahmen seiner Protokollanalyse geschriebene Software bei Github veröffentlicht. Ein Großteil der Software ist in Ruby geschrieben, einige Teile aber auch in C und Objective-C. Die Werkzeuge seien zwar nicht fertig, sollten aber ausreichen, damit andere Siri-Applikationen schreiben könnten, so Applidium.

Die Applidium-Entwickler gehen allerdings davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Apple sein Sicherheitsschema ändert, so dass die Software nicht mehr funktioniert, zumindest nicht ohne weitere Anpassungen.


eye home zur Startseite
Lokster2k 19. Nov 2011

[..]s.o. Schließt du das kategorisch aus, oder individuell? Und warum maßt du Politikern...

Anonymer Nutzer 18. Nov 2011

Der Meinung bin ich aktuell auch. Aber dieses Thema beurteile ich erst, wenn Apple...

Planet 17. Nov 2011

Ich habe ja auch nicht gemeint, dass Android so etwas wie Siri schon lange drin hätte...

neocron 16. Nov 2011

jupp, deshalb hab ich nen galaxy s2 und nen galaxy tab 8.9 ... weil ich fanatisch bin...

neocron 16. Nov 2011

nunja, das waere die letzte sache, die ich angehen wuerde ... gibt genug wep, und tkip...


TechBanger.de / 15. Nov 2011

Siri von Apple gilt als entzaubert



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Großraum Melsungen
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn, Trier, Saarbrücken, Münster
  3. Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: Achso

    ML82 | 02:47

  2. Re: Cooles Thema aber...

    ManMashine | 02:28

  3. Re: Mod für Ark

    lestard | 02:06

  4. Re: Nicht außergewöhnlich

    HorkheimerAnders | 01:57

  5. Re: Perfekt für Razer Kunden!

    t3st3rst3st | 01:22


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel