Abo
  • Services:

Tracking und Profilbildung: W3C legt Entwürfe für Do Not Track vor

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat erste Entwürfe für Do-Not-Track-Standards vorgelegt. Nutzer sollen sich so gegen die Bildung von Profilen aussprechen können.

Artikel veröffentlicht am ,
DNT soll bis Mitte 2012 zum Standard werden.
DNT soll bis Mitte 2012 zum Standard werden. (Bild: W3C)

Das W3C will mit zwei neuen Standards die Privatsphäre von Nutzern im Web besser schützen. Tracking Preference Expression (DNT) beschreibt den technischen Mechanismus, mit dem Nutzer sich gegen die Profilbildung aussprechen können und wie Websites deutlich machen können, dass sie die Wünsche der Nutzer auch einhalten. Die Tracking Compliance and Scope Specification definiert, was unter der Einstellung "Do Not Track" zu verstehen ist und beschreibt, was Websites zu tun haben, wenn sie den Standard einhalten wollen.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. die Bayerische IT GmbH, München

Technisch setzt das W3C auf einen HTTP-Header und eine HTML-DOM-Eigenschaft, über die der Wunsch des Nutzers signalisiert wird und auch per Javascript abgefragt werden kann.

Für beide Standards liegen jetzt Entwürfe vor, an denen Beteiligte aus allen Bereichen mitgearbeitet haben, darunter die Deutsche Telekom, Facebook, Google, IBM, Mozilla, Microsoft, Opera, die Universität Stanford, Nielsen, Truste und Yahoo sowie Experten der Electronic Frontier Foundation (EFF), der US Federal Trade Commission (FTC), von Consumer Watchdog, das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und die Universität Leiden. Das W3C geht davon aus, dass beide Techniken bis Mitte 2012 als Standard verabschiedet werden.

Mit Do-Not-Track soll ein Ausgleich der Interessen von Nutzern und Werbetreibenden stattfinden. Denn während einige Nutzer die Personalisierung von Werbung mit weniger aber relevanteren Bannern im Vergleich zu Pay-Walls oder immer gleichen unpassenden Werbebannern bevorzugen, lehnen andere die damit einhergehende Erstellung von Nutzerprofilen als Eingriff in ihre Privatsphäre ab. Mit einer entsprechenden Browsereinstellung sollen die Nutzer deutlich machen können, welchen Weg sie bevorzugen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Vengeance LPX DDR4-3200 16 GB CL16-18-18-36 für 159,99€ statt ca. 195€ im...
  2. (u. a. HD143X FHD-Projektor für 399,99€ statt 479€ im Vergleich und UHD300X UHD-Projektor für...
  3. (u. a. Overwatch GOTY für 22,29€ und South Park - Der Stab der Wahrheit für 1,99€)
  4. 134,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...

honk 15. Nov 2011

Auswerten sicher. Ist gleiche eine Info mehr die im Profil gespeichert wird. So nach dem...

anonym 15. Nov 2011

du verwechselst da was: do-not-track heisst nicht, keine werbung. es heisst nur, dass die...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
    Elektroautos
    Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

    Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
    2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
    3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

      •  /