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Schwer zu fassender Turbo-Boost

Mit beiden Mainboards zeigte der Core i7-3960X ein Verhalten, das wir seit der Einführung des Turbo-Boost Ende 2008 nicht beobachten konnten. Sowohl die Beta 2 des Programms CPU-Z 1.58.8 als auch Intels Turbo-Boost-Monitor zeigten unter Last schwankende Werte an.

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Intels Datenblättern zufolge beträgt bei Belastung eines Kerns der maximale Takt 3,9 GHz, haben alle 6 Kerne und die 6 Hyperthreading-Instanzen zu tun, sind es 3,6 GHz. Selbst mit Programmen, die jedes Quäntchen Rechenleistung aus der CPU kitzeln, wie Cinebench R11.5 schlug der Turbo häufig um eine Stufe nach oben aus, die Programme zeigten also 3,7 GHz an.

  • Performance-Profil
  • 1280 x 1024 Pixel, 0xAA, 0xAF
  • Lightroom 3.5 skaliert durch Threadwechsel kaum
  • 23 Minuten AVCHD nach WMV 720p
  • Mehr Threads helfen nicht immer
  • 3DMark Vantage Overall-Score
  • Mit Cinebench skaliert der 3960X gut...
  • .... erst recht mit der neueren Version.
  • SuperPi profitiert vom größeren L3-Cache
  • WinRAR kann mit vielen Threads umgehen
  • Bei mittlerer Last ist SNB-E sparsamer
  • Knapp halb soviel Strom wie für einen 980X
  • Unter Volllast braucht auch ein 3960X viel Strom
  • Neuer Chipsatz, neue Treiber
  • Lightroom 3.5 lastet Kerne ungleich aus
  • Nahe an großen Xeons
  • Besser als Lightroom: Die Threads von Windows Live Movie Maker
  • Der Quad-Core kommt erst später
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  • Das Die des SNB-E mit zwei deaktivierten Kernen
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  • Die Backplate ist fest vorgeschrieben
  • Kaum Platz zum ersten Grafikslot
  • Schmale Lamellen an Intels Radiator
  • Auch PCI gibt es noch
  • Der NEC-Chip für USB3 ohne Beschriftung
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  • Der Intel-Schädel - diesmal unbeleuchtet
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Nahe an großen Xeons

Wurde ebenfalls mit Cinebench nur ein Kern belastet, wurden die 3,9 GHz kaum erreicht. Die dabei erzielten Werte des Benchmarks streuten aber nicht stärker als von diesem Programm gewohnt, das thermische Verhalten des Prozessors war also reproduzierbar.

Ingenieure von Intel konnten diese Ergebnisse nachvollziehen und erklärten dazu folgendes: Die aktuellen Programme kommen mit dem Aktualisieren ihrer Frequenzanzeige durcheinander, da sie ja stets die Durchschnittsfrequenz aller Kerne anzeigen wollen. Das können andere Tools wie Intel neues "Extreme Tuning Utility" XTU zwar besser, aber auch da bleibt das Bild nicht klar erkennbar.

Intel zufolge überwacht ein Sandy Bridge-E die thermischen und elektrischen Parameter alle 10 Millisekunden. Wenn dabei festgestellt wird, dass ein Kern gerade nichts zu tun hat, wird sofort wieder eine Turbo-Stufe freigegeben. Bei 50 Prozent mehr Kernen kann das auch 50 Prozent öfter vorkommen, so dass die Ausleseprogramme nicht mehr hinterherkommen.

In das thermische Budget der gesamten CPU fließt zudem auch der Speichercontroller ein. Außerhalb der bewerteten Messungen haben wir auch mit bis zu 8 DIMMs experimentiert, wobei sich eine Tendenz zeigte, dass der Turbo mit mehr Modulen immer seltener zum Zuge kam. Auch das konnte Intel nachvollziehen, ebenso die Ergebnisse: Rund 2 bis 3 Prozent Rechenleistung kann das im Extremfall kosten. Das gilt aber nur für Anwendungen wie Cinebench, welche die CPU voll auslasten.

In der Praxis kommen solche Szenarien nur selten vor, und wenn viel Speicher gebraucht wird, dann um den Rechner vom Nutzen der Auslagerungsdatei abzuhalten - denn das würde noch viel mehr bremsen.

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 Mainboards Intel DX79SI und Asus P9X79 Pro56 GByte RAM in der Praxis 
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Ninos 30. Nov 2011

gibts für Windows paar spezielle Programme, die das Kopieren in den Zwischenspeicher...

Nihilist 28. Nov 2011

Und nachts ist es kälter als draußen.

bobb 18. Nov 2011

das ist schön für dich.....

bobb 18. Nov 2011

ich hab da jetzt mal ne prinzipfrage: was ist schwerwiedender in der blödsinnsbegründung...


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