Mehr Kerne, L3-Cache - und fast PCI-Express 3.0
Ein Core i7-3960X ist eine Sandy-Bridge-CPU mit 50 Prozent mehr Cores - das wäre die vereinfachte Betrachtungsweise. Da Intel die neue Extreme-CPU aber von der Server- und Workstationsprozessoren abgeleitet hat, verfügt der Sandy Bridge-E aber noch über etliche andere Erweiterungen als nur 50 Prozent mehr Cores. Die integrierte Grafik anderer Sandy Bridges besitzt er dagegen nicht.
Der wichtigste neue Leistungsträger ist der vergrößerte L3-Cache, der nun 15 MByte groß ist und von allen Kernen gemeinsam genutzt wird. Beim bisher schnellsten Sechskerner von Intel, dem Core i7 990X alias Gulftown, waren es nur 12 MByte. Intel hat damit die Cachegröße überproportional erhöht, denn: Auch eine Sandy Bridge mit vier Kernen verfügt nur über 8 MByte L3-Cache. Die Größe der L2-Caches für jeden Core blieb mit 256 KByte unverändert. Insgesamt kommt ein SNB-E auf 2,27 Milliarden Transistoren, die sich auf ein Die von 20,8 x 20,9 Millimetern verteilen. Gefertigt wird er weiterhin in 32 Nanometern Strukturbreite.
Der große L3-Cache sorgt aber auch dafür, dass der vierte Speicherkanal sich mit Anwendungen ebenso wenig auswirkt wie es der dritte beim Core i7 900 getan hat. Mit synthetischen Benchmarks wie Sandra lässt sich zwar eine hohe Speicherbandbreite messen, in der Praxis hat das jedoch nur höchst selten Vorteile. Wir haben nach Abweichungen von ein bis zwei Prozent, die auch noch im Rahmen der Messgenauigkeit liegen, auf Tests mit unterschiedlich vielen Speicherkanälen verzichtet und alle vier mit je 2 GByte DDR3-Speicher mit effektiv 1.333 MHz bestückt.
Im Sandy Bridge-E steckt auch ein neuer Root-Complex für PCI Express. Eigentlich beherrscht dieser auch PCIe 3.0, nur darf Intel das nicht so nennen. Das Unternehmen erklärte auf der Vorstellung der neuen Plattform in München, dass es nach den Regeln der PCI-SIG - dieses Gremium wacht über den Standard - noch nicht genügend Geräte gibt, mit denen getestet werden konnte.
Da also noch kaum Steckkarten für PCI-Express 3.0 existieren, kann Intel die Marke nicht verwenden. Der Chiphersteller zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass insbesondere kommende Grafikkarten mit der neuen 8 GT/s schnellen Schnittstelle auch mit einem Core i7-3000 funktionieren. Das klingt nicht übertrieben, denn die Kartenhersteller können derzeit auch nur mit Intels neuer Plattform testen.
Mainboardhersteller wie Asus formulieren ob dieses Henne-Ei-Problems auch noch vorsichtig: So steht auf der Verpackung des X79-Mainboards P9X79 Pro auch "PCIe 3.0 Ready".
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| CPU Core i7-3960X im Test: Sechs Kerne gegen 56 GByte RAM | 40 neue PCIe-Lanes und ein trickreicher Sockel |










gibts für Windows paar spezielle Programme, die das Kopieren in den Zwischenspeicher...
Und nachts ist es kälter als draußen.
das ist schön für dich.....
ich hab da jetzt mal ne prinzipfrage: was ist schwerwiedender in der blödsinnsbegründung...