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Fazit

Dass Intel es geschafft hat, aus einer Server-CPU eine bei geringer Last so sparsame Highend-Plattform für Desktop-PCs zu machen, ist beeindruckend. Dennoch bringen sechs Kerne und 12 Threads immer noch nur für die wenigsten Anwendungen handfeste Vorteile.

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Für Alltagsaufgaben und Spiele sind die Dual- und Quad-Cores mit Sandy-Bridge-Architektur die bessere Wahl. Noch günstiger geht es mit AMDs Prozessoren. Und mit den Kinderkrankheiten einer neuen Plattform wie nicht funktionierenden Bios-Optionen gilt es vorerst auch zu leben.

Trotzdem ist der Sandy Bridge-E nicht nur ein Technikspielzeug für Übertakter. Eine sauber aufgebaute Workstation mit 32 GByte Speicher lässt sich so günstig wie nie bauen, denn: acht Speicherslots für DDR3 auf einem bezahlbaren Mainboard gab es bisher nicht. Diese Speichermenge ist auch von Markenherstellern derzeit schon für 140 Euro zu haben. Wer noch mehr braucht, muss für 8-GByte-Module viel mehr bezahlen. Den vollen Ausbau von 64 GByte gibt es erst ab rund 1.300 Euro.

  • Performance-Profil
  • 1280 x 1024 Pixel, 0xAA, 0xAF
  • Lightroom 3.5 skaliert durch Threadwechsel kaum
  • 23 Minuten AVCHD nach WMV 720p
  • Mehr Threads helfen nicht immer
  • 3DMark Vantage Overall-Score
  • Mit Cinebench skaliert der 3960X gut...
  • .... erst recht mit der neueren Version.
  • SuperPi profitiert vom größeren L3-Cache
  • WinRAR kann mit vielen Threads umgehen
  • Bei mittlerer Last ist SNB-E sparsamer
  • Knapp halb soviel Strom wie für einen 980X
  • Unter Volllast braucht auch ein 3960X viel Strom
  • Neuer Chipsatz, neue Treiber
  • Lightroom 3.5 lastet Kerne ungleich aus
  • Nahe an großen Xeons
  • Besser als Lightroom: Die Threads von Windows Live Movie Maker
  • Der Quad-Core kommt erst später
  • Intels Luftkühler, nichts für Overclocking
  • Luftkühler anderer Hersteller für LGA 2011
  • XMP 1.3 von vier Herstellern
  • Das Die des SNB-E mit zwei deaktivierten Kernen
  • Die Neuerungen im Überblick
  • Auch Intel schafft nur 20 Prozent mehr
  • Speicherbandbreite in synthetischen Tests
  • Der X79-Chipsatz, eine der PCIe-Lanes ist jedoch für Ethernet belegt
  • Der neue Turbo
  • Intels Wasserkühlung, made by Asetek
  • 56 GByte RAM, jetzt auch für Desktops (Fotos: Nico Ernst)
  • 56 GByte - fast Vollbestückung
  • Die Backplate ist fest vorgeschrieben
  • Kaum Platz zum ersten Grafikslot
  • Schmale Lamellen an Intels Radiator
  • Auch PCI gibt es noch
  • Der NEC-Chip für USB3 ohne Beschriftung
  • Intels Wasserkühlung
  • Der Intel-Schädel - diesmal unbeleuchtet
  • Das P9X79 Pro von Asus
Die Neuerungen im Überblick

Dass Intel weiterhin seinen Desktop-CPUs die Nutzung von ECC-Speicher vorenthält, ist gerade bei der neuen Plattform ärgerlich. Kann darauf verzichtet werden, erscheint für die Verwendung als Workstation-CPU der 500-Euro-Prozessor Core i7-3930K attraktiver, der 3960X bleibt mit seinen rund 1.000 Euro betuchten Tuning-Fans vorenthalten.

Nachtrag vom 14. November 2011, 11:30 Uhr:

Die ersten Listungen bei deutschen Hardwareversendern weisen für die X79-Mainboards Preise von im Schnitt über 200 Euro aus. Das getestete P9X79 Pro ist mit rund 270 Euro sogar eines der teureren Boards - es wird aber immerhin oft als lieferbar ausgezeichnet. Das DX79SI von Intel ist ebenso teuer, bisher aber den Angeboten zufolge noch nicht verfügbar. Günstigere Boards bieten unter anderem ASRock mit dem X79 Extreme4-M für rund 185 Euro und Gigabyte mit dem GA-X79-UD3 für rund 200 Euro an.

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Ninos 30. Nov 2011

gibts für Windows paar spezielle Programme, die das Kopieren in den Zwischenspeicher...

Nihilist 28. Nov 2011

Und nachts ist es kälter als draußen.

bobb 18. Nov 2011

das ist schön für dich.....

bobb 18. Nov 2011

ich hab da jetzt mal ne prinzipfrage: was ist schwerwiedender in der blödsinnsbegründung...


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