Golem.de guckt: Gewinnende Schauspielerin und Jugendliche

Kann ein computergenerierter Darsteller jemals einen Oscar gewinnen? Der Film S1m0ne(öffnet im neuen Fenster) (sprich: Simone) hält sich mit der Frage nicht lange auf, sondern lässt es einfach passieren, inklusive einem Hype, der allen real Beteiligten über den Kopf wächst. Der Film wirft tatsächlich einige interessante Fragen auf, die sich Filmemacher, Schauspieler und Filmkritiker eigentlich heute schon stellen müssten. Der Regisseur des Films, Andrew Niccol, hat bereits die Die Truman-Show(öffnet im neuen Fenster) inszeniert, und müsste daher eigentlich wissen, wie ein selbstreferenzielles Medienthema anzupacken ist. In S1mOne wirkt dagegen alles etwas halbherzig und zu sehr nach Schema F gedreht.
(Tele 5, 14.11.2011, 1:00 – 3:20 Uhr)
Der Kunstwettbewerb Prix Ars Electronica(öffnet im neuen Fenster) ist vermutlich vor allem Feuilleton-Lesern bekannt. Umso weniger Menschen werden wissen, dass es dort schon seit 13 Jahren auch eine U19-Kategorie gibt, also jene Altersgruppe, für die der digitale Alltag längst normal ist. Die Dokumentation Born Digital – Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica begleitet Gewinner des Wettbewerbs und fragt nach ihren Gedanken über Gegenwart und Zukunft.
(BR Alpha, 15.11.2011, 21:00 – 21:30 Uhr)
Im Magazin Mediabase wird Ting Chen(öffnet im neuen Fenster) interviewt. Er lebt in Deutschland und betreut von dort aus als Admin die chinesische Wikipedia. Neben den üblichen Wikipedia-Basics geht es auch konkret um das Problem mit der Zensur in der chinesischen Wikipedia-Sparte.
(BR Alpha, 15.11.2011, 21:30 – 21:45)
Welcher Leser hat denn noch ein PAP(öffnet im neuen Fenster) auf Papier gemalt? Forschung und Gesellschaft widmet sich gemalten Linien und Kurven – Zeichnungen, Bilder und Gebrauchsgrafiken zur Darstellungen von Wissen, Abläufen oder schlichten Bedienoberflächen. Führt das zur Verdummung oder ist ein anderer Blick auf Inhalte tatsächlich sinnvoll?
(Dradio Kultur, 17.11.2011, 19:30 – 20:00 Uhr)
Die Pixelmacher reden über 120 Jahre Nintendo (ja, so alt sind die wirklich schon). Und deshalb unterhalten sie sich mit Mitarbeitern, Fanboys und Hatern. Und natürlich bekommen wir die Klassiker der Videospielkultur noch einmal zu Gesicht und können sie unseren Enkeln zeigen.
(ZDF Kultur, 18.11.2011, 21:30 – 22:00 Uhr)
Sonntag sehr früh über den Tod zu reden: in R.I.P. – Ruhe in Pixeln . Die Sendung beschäftigt sich mit dem Wandel der Trauerformen. Virtuell Kerzen anzuzünden ( für kostengünstige 45 DM(öffnet im neuen Fenster) ) ist nur eine Erscheinung, auch in der Realität darf es nicht mehr nur das klassische Reihengrab sein.
(Dradio Kultur, 20.11.2011, 7:05 – 7:30 Uhr)
Musikszene stellt eine Stunde lang die Geschichte des Synthesizers vor, von den Anfängen in den 1960er Jahren bis heute. Natürlich wird das ganze garniert mit Klangbeispielen quer durch verschiedene Gattungen.
(DLF, 20.11.2011, 15:05 – 16:00 Uhr)
In Freistil – Die Formel wird versucht, die Welt in Gleichungen zu pressen. Wenn Wissenschaftler mit Formeln hantieren, verstehen die meisten Menschen zwar nur Bahnhof, aber trotzdem sind sie durchaus von ihnen fasziniert. Das Feature überschüttet den Hörer nun mit Formeln aus allen Lebensbereichen und versucht herauszufinden, woher die Formelgläubigkeit kommt.
(DLF, 20.11.2011, 20:05 – 21:00 Uhr)
Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: http://www.golem.de/guckt/GoGu_20111114.ics
Dauerlink: http://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 13.11.2011 gegen Mitternacht.)