Sony: So kommen PSP-Spiele auf die PS Vita

Die Playstation Portable verwendet als Trägermedium sogenannte UMDs, also kleine optische Speicher – mit denen die PS Vita allerdings nichts anfangen kann. Um Spielern trotzdem eine Zugriffsmöglichkeit auf zumindest Teile ihrer Bibliothek an PSP-Spielen zu gewähren, hat Sony Computer Entertainment in Japan jetzt den sogenannten UMD-Passport vorgestellt. Ab dem 6. Dezember – also kurz vor Marktstart der Vita am 17. Dezember 2011 – soll im Playstation Store für die Übertragung eine spezielle App zur Verfügung gestellt werden.
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Die App startet der Spieler auf der Playstation Portable, legt dann die UMD ins Laufwerk und registriert das darauf gespeicherte Spiel bei Sony. Anschließend soll er die Games auf der PS Vita freischalten können. Das ist allerdings nicht kostenlos. 100 (rund 0,95 Euro) bis 2.400 Yen (rund 22,70 Euro) kostet die Freischaltung. Die meisten Spiele sollen allerdings zwischen 500 (rund 4,70 Euro) und 1.500 Yen (rund 14,20 Euro) kosten, berichten US-Medien wie Andriasang.com(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf japanische Quellen.
Nicht alle Spiele, die für die PSP veröffentlicht wurden, sollen im Rahmen des UMD Passports auch für die Vita erhältlich sein. Sony will allerdings Bestseller wie Gran Turismo, Persona 3 und Phantom Kingdom anbieten. Andere Publisher und Entwickler, darunter Square Enix, Capcom, Konami und Sega sind laut Sony mit an Bord. Ob, ab wann und in welcher Form Passport auch in Europa angeboten wird, ist noch nicht bekannt. Hierzulande erscheint die Playstation Vita am 22. Februar 2012.