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The Elder Scrolls 5: Skyrim
The Elder Scrolls 5: Skyrim (Bild: Bethesda)

Das Ding mit den Drachen

Eine große Rolle in Skyrim spielen Drachen. Sie sind in allererster Linie Gegner, verfügen aber am Anfang auf mysteriöse Weise über einen besonderen Draht zum Spieler. Der lernt dann rasch eine Reihe von besonderen Fähigkeiten, mit denen er beispielsweise Feinde zurückstoßen oder auf Knopfdruck ein paar Meter vorwärtssprinten kann. Schon nach ein bis zwei Stunden kommt es zum ersten Kampf mit einem kleinen Drachen, später folgen weitere Gefechte mit deutlich größeren Biestern.

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Während die Welt in Skyrim oft prächtig aussieht - von einigen allzu dunklen Höhlen abgesehen -, wirken viele Animationen veraltet. Selbst in angeregten oder gar hoch emotionalen Gesprächen agiert das Gegenüber meist vollkommen starr. Aber auch im Kampf oder in sonstigen Situationen, in denen es ohne Bewegungen nicht geht, fehlen oft die Zwischenschritte zwischen den Animationen, was die Figuren oft sehr künstlich wirken lässt. Dazu kommen eine Reihe von kleinen Grafikproblemen: matschige Texturen, seltsam kantige Schatten, überstehende Polygone - alles Details, die angesichts der riesigen und komplexen Welt aber erstaunlich wenig ins Gewicht fallen.

Jederzeit gesichert

Deutlich mehr stört, dass die meisten Menüs - und Skyrim hat viele - auf die Bedienung mit einem Konsolencontroller zugeschnitten sind. Das hat zur Folge, dass PC-Spieler umständlich durch lange Menüs scrollen müssen. Auf allen Plattformen lässt sich der Spielstand jederzeit auf der Festplatte sichern, zusätzlich legt das Programm an Schlüsselstellen automatisch Savegames an. In Kämpfen lässt sich das Geschehen jederzeit durch Aufrufen des Inventars einfrieren, so dass der Held in aller Ruhe zum Beispiel seine Gesundheitstränke einwerfen kann.

The Elder Scrolls 5: Skyrim ist für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Die Konsolenfassungen kosten rund 60 Euro, die nur Steam-geschützte PC-Variante ist für rund 50 Euro erhältlich. Die Lokalisierung hinterlässt einen etwas zwiespältigen Eindruck: Die Sprecher der wichtigen Figuren klingen glaubwürdig - wenn man das Original nicht kennt, denn dort reden die Figuren mit unterschiedlichsten Akzenten, die mal an irisches, mal an schottisches Englisch erinnern.

Für Nebenfiguren hat Bethesda in Deutschland zudem offensichtlich nur eine kleine Anzahl von Schauspielern vors Mikrofon gebeten, weshalb viel zu oft die gleichen Stimmen zu hören sind. Etwas merkwürdig und anfangs verwirrend ist, dass die Städte in der deutschen Version deutsche Namen tragen - auf Wegweisern im Spiel aber noch die englischen Bezeichnungen stehen; sonstige Texte, etwa in Büchern, sind übersetzt. Davon abgesehen gibt es keine inhaltlichen Unterschiede zur US-Version. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Teile der Zwergenwelt, die Wanderung nach Hoch-Hrothgar und einige andere Bereiche der Fantasywelt Himmelsrand gehören zum Schönsten, was Rollenspiele bislang zu bieten haben. Dazu kommt noch das riesige Angebot an interessanten, gut verzahnten Quests und Aufgaben: Wer die nächsten Monate mit einem Programm überwintern möchte, findet keine Alternative zu The Elder Scrolls 5: Skyrim.

Und das, obwohl Teile des Programms seltsam antiquiert wirken. Durch das Fehlen einer guten Hauptkampagne und den Mangel an interessanten Figuren erscheint The Elder Scrolls 5 stellenweise wie ein Onlinerollenspiel, in dem durch einen dummen Zufall nur der Spieler unterwegs ist. Damit kann man je nach Vorlieben allerdings ganz hervorragend leben. Deutlich stärker stört das nicht mehr zeitgemäße, chaotisch-hektische Kampfsystem. Klar, man kommt damit durch - aber wie viel mehr an Spielspaß wäre drin gewesen, wenn die Entwickler in diesem Punkt gute Arbeit abgeliefert hätten. So wie es jetzt ist, haben die Kämpfe kaum Tiefgang, sondern fühlen sich in den meisten Fällen schlicht fummelig an.

Das ändert aber nichts daran, dass Bethesda eine faszinierende Welt erschaffen hat, in der für Rollenspieler der alten Schule hinter fast jeder Ecke neue Entdeckungen warten. Skyrim schafft es trotz seiner großen und kleinen Schwächen, eine enorme Sogwirkung zu entfalten.

 Mannigfaltige Missionen

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Ekelpack 24. Nov 2011

Ich sach ma so: In Oblivion musste man DEUTLICH über einen Gegner Zielen, um ihn auf...

.radde. 23. Nov 2011

Also ich kann da nur für mich selbst sprechen, was mich an dem Interface stört und das...

.radde. 23. Nov 2011

Öhhhm ... ... dass es auch für den PC GamePads gibt, und diverse andere...

Satan 22. Nov 2011

Die Tatsache, dass man sich entweder nur in ganz bestimmten Gebieten aufhalten kann...

DiscoVolante 22. Nov 2011

ja, das hat mich auch gewundert, könnte aber daran liegen, dass das PC-Video evtl. in...



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