Abo
  • IT-Karriere:

Performance Pro: Neue Corsair-SSD mit Marvell-Controller

Von Corsair gibt es eine SSD, die vor allem für RAID-Konfigurationen gedacht ist. In Notebooks hat die 2,5-Zoll-SSD nichts zu suchen, denn sie belastet mit Werten von bis zu 7 Watt den Akku zu stark.

Artikel veröffentlicht am ,
Corsairs Performance-Pro-Serie mit hoher Leistungsaufnahme
Corsairs Performance-Pro-Serie mit hoher Leistungsaufnahme (Bild: Corsair)

Corsairs neue SSD-Serie mit dem Namen Performance Pro setzt auf einen nicht näher genannten Marvell-Controller. Die neue SSD benutzt die SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s Datendurchsatz. Die tatsächlichen Durchsatzraten werden von Corsair mit 515 MByte/s lesend und 440 MByte/s schreibend angegeben. Das gilt aber nur für das große Modell mit 256 GByte Kapazität. Beim 128-GByte-Modell reduzieren sich die Werte auf 500 beziehungsweise 340 MByte/s. Die IOPS-Werte sollen zwischen 60.000 und 65.000 (4 KByte) erreichen.

Stellenmarkt
  1. Hong Kong Economic and Trade Office, Berlin
  2. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover

Eine Trim-Unterstützung gibt es mit der Marvell-SSD nicht. Die Aufgabe soll eine Garbage Collection übernehmen, was vor allem bei RAID-Konfigurationen von Vorteil sein soll. Corsair sieht dort eines der Einsatzgebiete für die Performance-Pro-Serie.

Dafür spricht auch die recht hohe elektrische Leistungsaufnahme. Während die SSD beim Nichtstun noch 1 Watt aufnimmt, was akzeptabel ist, sind es in Lastsituationen 7 Watt. Eine SSD ist zwar schneller fertig mit ihren Aufgaben, als eine herkömmliche Festplatte, aber selbst Seagates Momentus XT ist als Hybrid-Platte mit 0,8 bis maximal 2,2 Watt sparsamer als Corsairs SSD.

Zum Lieferumfang gehört ein 3,5-Zoll-Adapter, damit die 2,5-Zoll-SSD auch in Festplattenkäfige normaler Desktop-PCs eingebaut werden kann.

Die neuen SSDs sollen sich bereits in der Auslieferung befinden. Es wird sie mit 128 oder 256 GByte Kapazität geben. Preise liegen im US-Shop bei 280 beziehungsweise 530 US-Dollar, ohne Steuern. Corsair gibt drei Jahre Garantie. Die durchschnittliche Zeit, die zwischen zwei Ausfällen vergeht, soll bei 1,5 Millionen Stunden liegen (MTBF). Gerechnet wird dabei über die gesamte Serie, nicht über einzelne SSDs.

Weitere Informationen gibt es auf der Produktseite.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,99€
  2. (-25%) 44,99€
  3. 29,99€

C. Stubbe 11. Nov 2011

Eine Garbage Collection dürfte ohne TRIM eigentlich nur funktionieren, wenn die SSD das...

Martin F. 11. Nov 2011

Intel 320, aber es gibt einige ähnlich sparsame.


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQC probegefahren

Wie schlägt sich der neue EQC von Mercedes im Vergleich mit anderen Elektroautos? Golem.de hat das SUV in der Umgebung von Stuttgart Probe gefahren.

Mercedes EQC probegefahren Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /