Abo
  • Services:

Katango: Google kauft Facebook-Analysesoftware

Google hat einige Millionen US-Dollar für das Startup Katango ausgegeben. Katango wurde mit Geld des Konkurrenten Facebook aufgebaut. Jetzt wird die Software in Google+ integriert.

Artikel veröffentlicht am ,
Katango: Google kauft Facebook-Analysesoftware
(Bild: Katango)

Google hat das Startup Katango gekauft. Das gab Katango am 10. November 2011 bekannt. Das Unternehmen analysiert die Freundesliste bei Facebook und in anderen sozialen Netzwerken auf Querverbindungen und ordnet sie automatisch Gruppen zu. Freunde, Familie und Kollegen werden automatisch in Gruppen eingeteilt, damit Inhalte gezielt einzelnen Gruppen zugewiesen werden können. Dazu hat Katango einen zum Patent angemeldeten Algorithmus entwickelt. Facebook bietet selbst bisher noch kaum Tools an, die Freundeslisten automatisiert verwalten können.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Dresden
  2. EDG AG, Frankfurt

Katangos Software gab es als App für das iPhone über Apples App Store. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht.

Google+-Konkurrent Facebook gehört zu den Investoren von Katango. Das Blog des Wall Street Journals All Things Digital berichtet, dass das Unternehmen 5 Millionen US-Dollar Risikokapital vom Investmentfonds Kleiner Perkins Caufield & Byers erhalten habe. Dieses Geld kam aus dem sFund, einem Fonds mit einem Volumen von 250 Millionen US-Dollar, den Facebook im Oktober 2010 mit aufgelegt hat. Das Geld wird von Kleiner Perkins verwaltet, Facebook agiert nicht nur als Geldgeber, sondern auch als Berater der Startups. "Wir sind unseren Investoren, Mitarbeitern und Nutzern unglaublich dankbar, die Katango erfolgreich gemacht haben", erklärte Katango zu der Übernahme.

Katango ist vor einem Jahr gegründet worden, Mitbegründer ist der Stanford-Informatikprofessor Yoav Shoham.

"Wir waren beeindruckt von dem Bestreben des Katango-Teams, soziale Kreise intelligenter zu machen, und wir denken, es wird eine großartige Erweiterung des Google+-Teams", sagte die Google-PR-Sprecherin Katelin Todhunter-Gerberg.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 164,90€

elitezocker 11. Nov 2011

Damals hat Atari die noch unbekannte Firma Amiga mit mehreren Millionen Dollar gepushed...


Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /