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Android-Lizenzen: Barnes and Noble ruft US-Justizministerium zu Hilfe

Barnes and Noble, Hersteller von Android-Geräten und gleichzeitig Buchhandelskette, will Microsofts Lizenzforderungen für Android weiterhin nicht akzeptieren. Das Unternehmen hat das US-Justizministerium aufgefordert, sich damit zu befassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Barnes and Noble vertreibt Android-Geräte und wehrt sich gegen die geforderten Lizenzgebühren seitens Microsoft.
Barnes and Noble vertreibt Android-Geräte und wehrt sich gegen die geforderten Lizenzgebühren seitens Microsoft. (Bild: Barnes and Noble)

Barnes and Noble will die von Microsoft geforderten Lizenzgebühren für Android-Geräte nicht akzeptieren. Die US-Buchhandelskette, die selbst Tablets und E-Book-Reader mit Android verkauft, fordert das Justizministerium auf, die Lizenzforderungen zu untersuchen. Das berichtet bloomberg.com.

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Barnes and Noble argumentiert, dass Microsoft mit den Lizenzgebühren die Kosten bei seinen Konkurrenten in die Höhe treibt, und sieht darin einen Patentmissbrauch und den Versuch, unerwünschte Wettbewerber für Windows Phone 7 zu verdrängen. Laut dem Buchhändler sollen die für Android verlangten Lizenzgebühren genauso hoch sein wie die für sein mobiles Betriebssystem.

Lizenzgebühren von zahlreichen Herstellern

Microsoft hatte Ende März 2011 sowohl Barnes and Noble als auch seine Zulieferer Foxconn und Inventec wegen Patentverletzungen in Zusammenhang mit Android verklagt. Ende April hatte der US-Buchhändler Gegenklage gegen Microsoft erhoben. Microsoft hat inzwischen mit mehreren Herstellern Lizenzabkommen ausgehandelt, darunter Samsung, HTC, Amazon, Tomtom, Novell, Acer oder Viewsonic. Zuletzt hat Huawei bekanntgegeben, über Lizenzgebühren mit Microsoft zu verhandeln.

In einem Interview mit dem San Francisco Chronicle gab Microsoft Chefjustiziar Horacio Gutiérrez unterdessen Hinweise, um welche Patente es sich handeln könnte. Bislang gibt es nur wenige Informationen, welche Patente Microsoft gegenüber Android geltend macht. Gutiérrez spricht dort von der Möglichkeit, Inhalte zu synchronisieren und "weiteren Funktionen, die mobile Geräte effizienter machen."

Patente zu FAT16 verletzt

Weitere Patente, die Microsoft gegenüber Motorola vor Gericht geltend gemacht hat, betreffen lange Dateinamen auf FAT16-Dateisystemen (Patentnummern 5,579,517 und 5,758,352) und die Verwaltung von Kontaktdaten in einer Datenbank (Patentnummer 6,909,910). Das von Google aufgekaufte Unternehmen hat sich mit Microsoft bislang nicht geeinigt.

Barnes and Noble, das unter anderem das Android-Tablet Nook Color vertreibt, soll unter anderem das Patent zum Anzeigen des Ladestatus in Browsern auf kleinen Bildschirmen (6,339,780) verletzen, berichtet networkworld.com.



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mnementh 11. Nov 2011

Es geht hier um die Anzeige langer Dateinamen (also länger als 8.3) innerhalb von FAT...

Himmerlarschund... 11. Nov 2011

Da hätte ich doch aber als Hersteller was dagegen, immerhin muss ich in Kauf nehmen, dass...

Flying Circus 11. Nov 2011

Meinst Du, das wäre bei Google, Microsoft, Apple, Samsung, HP, Lenovo etc. pp. irgendwie...


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