Sony: Tablet S mit UMTS und Tablet P erhältlich

Es gibt Neues von Sonys Android-Tablets: Das 9,4-Zoll-Gerät Sony Tablet S wird nun auch in einer 16-GByte-Variante (SGPT114) mit UMTS/HSUPA für rund 600 Euro angeboten. Die Wahl zwischen 16 GByte (SGPT111) und 32 GByte Speicher (SGPT112) bietet Sony bisher nur bei den reinen WLAN-Modellen des Tablet S. Die Preise liegen hier bei rund 480 respektive 580 Euro. Zur Erweiterung gibt es jeweils einen SD-Karten-Steckplatz.

Von der Konkurrenz unterscheidet sich das Tablet S durch sein keilförmiges Gehäuse und den Infarotsender, durch den das Gerät zur Universalfernbedienung wird.
Klapp-Tablet
Noch ungewöhnlicher ist das Design des Sony Tablet P , das nun ebenfalls in Deutschland erhältlich ist. Es wiegt 372 Gramm und erinnert vom Design her an ein Spielehandheld, denn es hat zwei 5,5-Zoll-Touchscreens zum Zusammenklappen ("Split-Screen"). Sie bieten je eine Auflösung von 1.024 x 480 Pixeln und lassen sich getrennt oder wie ein großer Bildschirm ansteuern. Das nutzt Sony in seinen eigenen angepassten Anwendungen und Spielen.

Neben WLAN und Bluetooth wird UMTS vom Tablet P von Hause aus unterstützt. Der interne Flashspeicher fasst nicht wie ursprünglich von Sony angekündigt 16 GByte Daten, sondern nur 4 GByte - lässt sich aber durch einen Micro-SD-Karten-Slot erweitern. Das Sony Tablet P mit 4 GByte, UMTS und WLAN ist seit kurzem für rund 600 Euro erhältlich.
Wie beim Tablet S sind auch beim Tabet P Sonys Audio- und Video-Download-Dienste vorinstalliert. Das gleiche gilt für den Playstation Store, über den die Sony-Tablets auf fünf Spiele kostenlos zugreifen und weitere Gaming-Klassiker zu einem Preis von 4,99 Euro hinzukaufen können. Sowohl das Tablet S als auch das Tablet P basieren auf Nvidias Tegra-2-Mobilprozessor.
Nachtrag vom 10. November 2011, 14:46 Uhr
Anders als Sony es ursprünglich angegeben hatte, verfügt das Tablet P nur über 4 GByte statt 16 GByte internen Flashspeicher. Das ist zu wenig, wenn neben Apps auch Fotos, Bilder, Videos und E-Books auf dem Gerät Platz finden sollen. Um den Kauf einer Micro-SD-Karte kommt der Käufer also nicht herum.