• IT-Karriere:
  • Services:

Kindle Fire: Amazon kauft Siri-Clone Yap

Amazon will seine Kindle-Tablets offenbar mit einer Sprachsteuerung ausstatten. Der Internethändler hat unbemerkt Yap gekauft, ein Startup, dessen Spracherkennungsdienste bei vielen US-Mobilfunkbetreibern liefen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kindle Fire: Amazon kauft Siri-Clone Yap
(Bild: Yap)

Amazon hat das Unternehmen Yap gekauft, das eine Spracherkennungssoftware herstellt, die Apples Siri ähnelt. Das berichtet das Blog des Wall Street Journal All Things Digital aus Unternehmenskreisen.

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Potsdam
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Yap hat seinen Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Zuvor hatte das dortige Blog CLT berichtet, dass Yap laut einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC am 8. September 2011 von dem Unternehmen Yarmuth Dion gekauft wurde. Dion hat dieselbe Postadresse wie Amazons Hauptsitz in Seattle.

Amazon hat den Bericht nicht kommentiert. Angaben zum finanziellen Volumen der Übernahme sind nicht bekannt. Der weltgrößte Internethändler könnte damit Sprachsteuerung in künftige Modelle seines Tablets Kindle Fire integrieren. Das erste 7-Zoll-Tablet Kindle Fire soll ab dem 15. November 2011 für 199 US-Dollar in den USA erhältlich sein. Es basiert zwar auf Android, verfügt aber über eine komplett eigene Bedienoberfläche und ist für das Amazon-Universum angepasst. Weitere Modelle mit größeren Displays sind laut unbestätigten Berichten in Arbeit.

Yap bot sein Produkt Yap Voicemail für die Verschriftung von Sprachnachrichten auf den Anrufbeantwortern der US-Mobilfunkbetreiber AT&T, Sprint, T-Mobile USA und Verizon an. Yaps Anwendung arbeitete mit Android-Smartphones und Apples iOS iPhone. Am 20. Oktober 2011 wurden die Yap-Dienste abgeschaltet.

Yap wurde im Jahr 2006 von Igor und Victor Jablokov gegründet. Beim Start auf dem Techcrunch40-Event im Jahr 2007 setzte das Unternehmen auf Sprachsteuerung von Web Services. Yap hat rund 50 Mitarbeiter und erhielt Risikokapital in Höhe von 10 Millionen US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Stronghold Crusader 2 für 2,99€, WoW Gamecard Prepaid 30 Tage für 12,49€, FIFA 20 PC...
  2. 299,00€ (Bestpreis!)
  3. 439,99€

Paritz 10. Nov 2011

Mal schauen, wer wen. Startups sind gewöhnlich recht aggressiv im Patentieren.

Vollhorst 10. Nov 2011

Und das macht YAP zu einem Siri-Clone? Ich kann deiner Argumentation gerade nicht folgen...

AndyGER 10. Nov 2011

Stimmt. Aber kannst Du sie denn verstehen? ;-D ...

trollwiesenvers... 10. Nov 2011

Ja - die GEHEIM-Dienste


Folgen Sie uns
       


Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht

Wald weg, Wasser weg, Tesla da? Wir haben Grünheide besucht.

Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /