Korruptionsvorwurf: Media-Markt-Topmanager verhaftet

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat einen Topmanager von Media Markt verhaften lassen. Es geht dabei um Bestechungsgelder in Millionenhöhe, von denen der Mann zumindest gewusst haben soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktueller Media-Markt-Werbeslogan
Aktueller Media-Markt-Werbeslogan (Bild: Media Markt)

Am 9. November 2011 wurde ein Topmanager der Elektronikfachmarktkette Media Markt verhaftet. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Augsburg beispielsweise gegenüber dem Handelsblatt und Spiegel Online. Es habe Verdunkelungs- und Fluchtgefahr bestanden. Dem Mann wird vorgeworfen, von jahrelangen Schmiergeldzahlungen gewusst zu haben.

Stellenmarkt
  1. Android-Entwickler (m/w/d) - Connected Car
    e.solutions GmbH, Ingolstadt
  2. Softwareentwickler Webanwendungen (m/w/d)
    ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH, Hamburg
Detailsuche

Ein Geschäftsmann soll insgesamt über 3,5 Millionen Euro gezahlt haben, um im Gegenzug exklusiv DSL-Verträge in Media-Markt-Filialen anbieten zu können. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb von einer gewerbsmäßigen Bestechlichkeit in 70 Fällen aus.

Die Metro-Tochter und Media-Markt-Holding Media-Saturn lehnte zwar eine Stellungnahme zur Festnahme ab. Ein Sprecher bestätigte Golem.de aber, das Verfahren ursprünglich selbst angestoßen zu haben und mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. Am 13. Juli 2011 wurden deswegen die Zentrale von Media-Markt-Saturn und Privatwohnungen durchsucht sowie Akten und Rechner beschlagnahmt. Damals hieß es, dass gegen sechs Personen wegen Bestechung ermittelt wird.

Im Oktober wurden bereits fünf Personen im Zuge der Ermittlungen verhaftet. Dabei handelte es sich um einen für Süddeutschland zuständigen Media-Markt-Manager, seine Ehefrau und um drei Geschäftspartner. Nun folgte offenbar die sechste Person.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /