KDE: Plasma Active auf dem Smartphone

Einem Entwickler ist es gelungen, Plasma Active auf dem Nokia N950 zu nutzen. Die Touchoberfläche des KDE-Projektes könnte somit auch auf dem N9 funktionieren.

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Plasma Active One ist eigentlich für Tablets gedacht.
Plasma Active One ist eigentlich für Tablets gedacht. (Bild: plasma-active.org)

Dem Entwickler Martin Brook, alias Vgrade, ist es gelungen, Plasma Active auf dem Smartphone Nokia N950 zu starten. Die für Touchgeräte optimierte Oberfläche das KDE-Projektes wurde erst vor wenigen Wochen in einer stabilen Version veröffentlicht, die eigentlich für Tablet-PCs gedacht ist. Brook zeigte sich deshalb auch überrascht, wie gut die Oberfläche dennoch auf dem kleinen Display funktioniert.

 
Video: Plasma Active auf dem N950 unter Mer Core

Auf dem für Entwickler gedachten Smartphone N950 nutzt Brook Pakete der Linux-Distribution Mer. Das Community-Projekt Mer ist eine Abspaltung von Meego und richtet sich hauptsächlich an Entwickler und Bastler. Brook wollte die Pakete von Plasma Active auf Arm portieren und nutzte als Gerät zum Testen sein Entwicklerhandy.

Neben dem N950 läuft Plasma Active auch auf dem N900 oder dem Asus Transformer, mit der Mer-Distribution als Unterbau. Da im N950 derselbe Chipsatz verbaut ist wie in Nokias N9, ist es wahrscheinlich, dass Plasma Active auch auf diesem funktionieren könnte. Allerdings ist der auf Tablets ausgerichtete Formfaktor der Oberfläche wohl wenig nutzerfreundlich. Plasma Active soll auch in einer Version für Smartphones und Geräte mit kleinem Display erscheinen. Wann dies geschieht, ist allerdings noch offen.

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