HDMI 1.4a und zwei Displays

Der Grafikkern ULP Geforce soll rund dreimal schneller arbeiten als die Einheit im Tegra 2. Dafür besitzt sie nun 12 statt vorher 8 Rechenwerke. Das Modul unterstützt nun auch stereoskopische 3D-Darstellungen. Die nutzbaren Programmierschnittstellen bleiben mit OpenGL ES 2.0, OpenVG 1.1 und EGL 1.4 unverändert. Gleiches gilt für die von Nvidia aufgelisteten Videocodecs, hier gibt es aber eine Neuerung: H.264-Videos können nun mit einer Bitrate von bis zu 40 MBit/s vorliegen. Das reicht auch für die meisten legalen Downloadvideos, so dass das Transcodieren kaum noch nötig sein dürfte.

  • Jedes Jahr ein neuer Tegra (Bilder: Nvidia)
  • Ninja Core: Der fünfte Kern sitzt oben
  • Trotz vier Kernen sparsamer?
  • Aus einer älteren Präsentation: So teilen die Kerne Aufgaben auf
  • Mehr als 15 neue Spiele
  • Daten des Tegra 3 im Überblick
Jedes Jahr ein neuer Tegra (Bilder: Nvidia)

Durch mehr Leistung und schnelleren Speicher kann Nvidia auch größere Displays unterstützen. Stereoskopie wird durch HDMI 1.4a auch für externe Monitore möglich, das LCD etwa eines Tablets kann bis zu 2.048 x 1.536 Pixel zeigen. Das ist beispielsweise auch die Auflösung, die für das iPad 3 vermutet wird. Zwei Displays kann der Tegra 3 simultan ansprechen.

Eine Besonderheit des Tegra 3 ist sein "Companion Core", den Nvidia nun auch "Ninja Core" nennt. Es handelt sich um einen fünften Kern, der mit bis zu 500 MHz arbeitet und der für das Betriebssystem nicht sichtbar ist. Nvidia nennt die Technik virtuelles SMP (vSMP), sie ist zum Patent angemeldet.

Der Ninja-Kern kann nicht nur im Standby Funktionen des Betriebssystems und die Verbindung zu Netzen übernehmen: Auch beim Abspielen von Audio und Videos soll er arbeiten. Die vier schnelleren Kerne schalten sich dann ab. Allerdings: Was der Companion alles kann und mit welcher Architektur er arbeitet, hat Nvidia noch nicht verraten.

Gleiches gilt für die Leistungsaufnahme, die unter Last höher als beim Tegra 2 liegen dürfte: Auch der neue Chip wird mit einer Strukturbreite von 40 Nanometern hergestellt. Zur Die-Größe sagte Nvidia noch nichts, immerhin sind die Bausteine selbst nicht größer als bei Tegra 2. Im BGA-Gehäuse misst Tegra 3 23 x 23 Millimeter, wie sein Vorgänger. Nach Tegra 3 folgen im Jahresrhythmus neue Chips, die Codenamen entsprechen wie bisher Comichelden: Wayne, Logan und Stark.

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 Nvidia: Tegra 3 mit "Ninja Core" und bis zu 1,4 GHz
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