• IT-Karriere:
  • Services:

Activision Blizzard: World of Warcraft verliert langsam Abonnenten

Die eine wichtige Einnahmequelle von Activision Blizzard hat aus Sicht von Analysten mit einem langsamen Schwund zu kämpfen: World of Warcraft. Bei Call of Duty zeichnen sich dagegen bessere Absätze als erwartet für Modern Warfare 3 ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Mists of Pandaria
Mists of Pandaria (Bild: Activision Blizzard)

Am 8. November 2011 hat Activision Blizzard zweierlei veröffentlicht: Modern Warfare 3 und frische Geschäftszahlen. Im Mittelpunkt der Bilanz steht vor allem die Frage, wie es um World of Warcraft steht. Die Anzahl der Abonnenten liegt jetzt bei 10,3 Millionen weltweit - vor einem Jahr waren es noch rund 800.000 mehr. Im Gespräch mit Analysten hat Blizzard-Chef Mike Morhaime allerdings darauf hingewiesen, dass die Zahl der WoW-ler in den westlichen Märkten weitgehend stabil geblieben ist, während sie in Asien leicht zurückgeht. Das große Geld verdient das Onlinespiel allerdings im Westen, wo es viel mehr langfristige Abos und teils deutlich höhere Gebühren gibt.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal

Trotzdem hatte Blizzard vor einiger Zeit einige Maßnahmen angekündigt, um die Spielerzahlen weltweit zu stabilisieren. So erhalten Spieler, die ein Jahresabo abschließen, eine Downloadversion von Diablo 3 gratis. Außerdem hatte das Unternehmen kürzlich die Erweiterung Mists of Pandaria angekündigt. Laut Morhaime soll das Addon auch Inhalte für Casualplayer bieten - sein Unternehmen zieht damit die Konsequenzen aus der dritten Erweiterung Catacylsm, die sich zu sehr auf Inhalte für Hardcore-Player konzentriert habe.

In der Spieleszene hatte in den vergangenen Tagen die Meldung Aufregung ausgelöst, dass sich der leitende Leveldesigner von Titan - dem nächsten, bislang geheimen Onlinerollenspiel von Blizzard - von dem Entwicklerstudio getrennt hat. Dass das größere Auswirkungen auf die weitere Produktion von Titan hat, ist allerdings nicht zu erwarten.

Die Geschäftszahlen bei Activision Blizzard sehen unter dem Strich trotz der Probleme mit World of Warcraft besser aus als erwartet. In den Monaten Juli bis September hat das Unternehmen Umsätze in Höhe von 754 Millionen US-Dollar erwirtschaftet und die Prognose von 650 Millionen US-Dollar deutlich übertroffen; im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz bei 745 Millionen US-Dollar. Der Gewinn lag bei 148 Millionen statt 51 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Im Digitalbereich - der bei Activision Blizzard vor allem aus WoW-Abos und Downloaderweiterungen für Call of Duty besteht - sind Einnahmen von 427 Millionen US-Dollar geflossen.

Vor allem angesichts des nach Unternehmensauffassung deutlich besser als erwartet anlaufenden Geschäfts mit Call of Duty: Modern Warfare 3 hat Activision die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 4,05 Millionen auf 4,25 Millionen US-Dollar angehoben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Omen 25 FHD/144 Hz für 169€, MSI Optix MAG271CQP WQHD/144 Hz für 339€ und...
  2. 159€ (neuer Tiefpreis)
  3. 119,90€ (Vergleichspreis 148,95€)
  4. 69,99€ (Vergleichspreis 105,98€)

hubie 10. Nov 2011

die kann man doch völlig knicken, willkürlich handelne GMs und performance probleme...

hubie 10. Nov 2011

dein drang hier zu flamen und das verbunden mit dem wort "richten" (du meinst wohl...

Trollfeeder 09. Nov 2011

Volker Pispers hat einmal gesagt: "Wenn sie die Kategorie bei der Tour de France...

Nolan ra Sinjaria 09. Nov 2011

Als ich anfang des Jahres mal wieder testweise reingeschnuppert. Was Vereinfachungen...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2011

Oder PVP. Stimme dir zu, mein Freund spielt auch jeden Tag, aber er "süchtelt" nicht, er...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

30 Jahre Champions of Krynn: Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
30 Jahre Champions of Krynn
Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier

Champions of Krynn ist das dritte AD&D-Rollenspiel von SSI, es zählt zu den Highlights der Gold-Box-Serie. Passend zum 30. Geburtstag hat sich unser Autor den Klassiker noch einmal angeschaut - und nicht nur mit Drachen, sondern auch mit dem alten Kopierschutz gekämpft.
Ein Erfahrungsbericht von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

    •  /