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Adobe: Kein Flash mehr für Mobiltelefone

Adobe will die Entwicklung des Flash Players für mobile Endgeräte einstellen, meldet ZDnet. Adobe hat derweil Entlassungen und eine neue Wachstumsstrategie angekündigt, in der Flash nur noch für Desktopsysteme auftaucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Blackberry Playbook mit Adobe Flash
Blackberry Playbook mit Adobe Flash (Bild: Golem.de)

Adobe will die mobile Version seines Flash Players nicht mehr auf neue Browser, Betriebssystemversionen oder Geräte anpassen, meldet ZDnet unter Berufung auf eine Ankündigung von Adobe, die der Website vorab zugespielt wurde. Demnach will Adobe nur doch den Flash Player für Android und RIMs Blackberry Playbook weiterhin mit kritischen Bugfixes und Sicherheitsupdates versorgen. Es gibt aber die Möglichkeit für einige Lizenznehmer, weiterhin eigene Versionen des Flash Players zu veröffentlichen.

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In Sachen Flash für mobile Geräte will sich Adobe laut der bislang nicht offiziellen Ankündigung auf die Erstellung nativer Applikationen mit Adobe AIR konzentrieren und dabei alle großen Appstores unterstützen.

Auch wenn der Abschied vom mobilen Flash Player bislang nicht offiziell angekündigt wurde, verkündete Adobe am Dienstagabend doch große Einschnitte: Das Unternehmen will 750 Stellen streichen, vor allem in Nordamerika und Europa. Zudem richtet Adobe sein Geschäft neu aus.

Adobe will zwar weiterhin in die Weiterentwicklung der Creative Suite für PCs investieren, neue Kunden aber vor allem durch Touch-Apps für Tablets und Cloud-Dienste gewinnen. Dem Thema HTML5 will Adobe mehr Ressourcen widmen und setzt dabei auf Werkzeuge wie Dreamweaver, Edge und Phonegap.

Über Flash heißt es in der offiziellen Ankündigung einer neuen Wachstumsstrategie lediglich, die Flash-Ressourcen würden auf die PC-Version fokussiert, insbesondere im Hinblick auf Spiele und Premium-Videos sowie mobile Apps. Das passt sehr gut zu dem, was ZDnet berichtet.

Weitere Wachstumsbereiche macht Adobe bei digitalen Publishing-Lösungen, Dokumentendiensten und Medienmonetarisierung, insbesondere im Bereich Videowerbung, aus.

Trotz der Veränderungen hält Adobe an seinem Umsatzziel für das vierte Quartal 2011 von 1,075 bis 1,125 Milliarden US-Dollar fest. Die Gewinnerwartung wird aber von 41 bis 50 US-Cent pro Aktie auf 30 bis 38 US-Cent pro Aktie gesenkt, da die Entlassungen zunächst Kosten von 87 bis 94 Millionen US-Dollar verursachen werden. Die Zahlen will Adobe am 15. Dezember 2011 vorlegen.



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Trollfeeder 11. Nov 2011

Dann empfehle ich den Lynx Browser, lange Akkulaufzeit und leise Lüfter garantiert...

Trollfeeder 10. Nov 2011

Naja! Nun wo nach Jahren, Flash den Bach runter geht, kommen alle die Apple Boys die sich...

nor 10. Nov 2011

Das stimmt. Ja. Nicht nur die positivste, sondern die einzig wahre im Bezug auf Internet...

Kugelfisch_dergln 09. Nov 2011

Aha. *PRUST* Den Stoff den ihr von der Kirche kriegt möcht ich auch haben. Soso. Dann...

ozelot012 09. Nov 2011

Nun bitte auch für den Desktop, damit diese überladenen Webseiten ein Ende haben. Und...


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