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Action in Hamburg und Berlin

Es gibt in der Kampagne gleich mehrere Missionen, deren Einstieg im Vergleich zu dem vorhergehenden Spektakel fast ein bisschen langweilig wirkt. Ein Auftrag in London etwa beginnt mit einer gut zehnminütigen Ballerorgie, die erfahrene Call-of-Duty-Krieger im Halbschlaf durchstehen - mündet dann aber in einer aberwitzigen Verfolgungsjagd mit sich überschlagenden Zügen und weiteren Überraschungen.

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Mit Hamburg und Berlin tauchen gleich zwei deutsche Städte im Spiel auf. Beide sind allerdings nur mit viel Wohlwollen wiederzuerkennen: In Hamburg ist am ehesten der Rathausplatz erkennbar, in der Hauptstadt haben sich die Entwickler vor allem von den Hochhäusern am Potsdamer Platz inspirieren lassen. Die Zivilbevölkerung spielt in Modern Warfare 3 übrigens so gut wie keine Rolle. Mal ist für ein paar Sekunden lang eine Menschenmenge in einem Bunker oder eine - in der US-Presse umstrittene - Videoaufnahme von Touristen zu sehen, aber das war es dann auch schon.

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Call of Duty Modern Warfare 3

Noch immer spielt künstliche Intelligenz bei den Gegnern keine Rolle - Makarovs Armeen, die in Modern Warfare 3 bekämpft werden müssen, sind schlicht Kanonenfutter und sollen auch gar nichts anderes sein. Immerhin gibt es im Vergleich mit den Vorgängern deutlich weniger Massenschlachten, in denen sich der Spieler mühsam von Stellung zu Stellung vorarbeiten muss. Die Entwickler haben inzwischen offenbar mehr Gespür dafür, wann Langeweile oder gar Frust droht, und scheuchen den Spieler stets zügig voran. Auf ausgedehnte Sprungpassagen haben sie ebenso verzichtet wie auf lange Schleichpassagen - das Tempo ist durchgehend sehr hoch. Negative Auswirkungen hat das nur auf die Spieldauer: Selbst wer sich Zeit lässt, hat die Kampagne nach rund sechs Stunden absolviert.

Modern Warfare 3 verwendet die gleiche, allerdings sichtlich überarbeitete Engine wie die Vorgänger und sieht trotz des Verzichts auf neumodische Effekte wie Weichzeichner oder Tiefenunschärfen großenteils brillant aus - wobei es sich die Entwickler auch leicht gemacht haben, indem sie beinahe durchgehend auf kräftige Farben und eine simple, aber eben bis ins letzte Detail ausgearbeitete Geometrie geachtet haben. Ein Trümmerfeld sieht aus wie ein Trümmerfeld - und nicht, wie stellenweise in Battlefield 3, wie ein paar grob zusammengeklebte Polygone mit aufwendig schimmernder Oberflächentextur. Trotzdem stimmt in Modern Warfare 3 auch die Bildwiederholrate, auf Konsole jedenfalls läuft das Programm butterweich mit 60 Bildern pro Sekunde. Sogar die Steuerung scheint Infinity Ward dezent überarbeitet zu haben, jedenfalls reagiert der Protagonist noch direkter auf Eingaben des Spielers. Auch die Geräuschkulisse ist - wie in den Vorgängern - inklusive der ordentlichen deutschen Sprachausgabe sehr gut.

Wer die Kampagne durchgespielt hat, kann sich wie in den Vorgängern die nächsten paar Monate mit den Multiplayermodi beschäftigen. Auffälligste Änderung in Modern Warfare 3 ist wohl der zombiefreie und stark erweiterte Survival-Modus; in der deutschen Version heißt er im Menü "Überleben". Der Spieler tritt allein oder mit einem Kumpel auf einer von 16 Maps an und hat es beispielsweise in einer Londoner U-Bahn-Station mit immer stärkeren Wellen von Gegnern zu tun - und zwar nicht nur mit Soldaten, sondern auch mit Kampfhunden und Helikoptern. Zwischen den Angriffen kann der Spieler an Terminals neue Waffen, Ausrüstung, KI-Söldner oder einen Luftschlag kaufen.

 Test Modern Warfare 3: Die spektakulärste Schießbude der WeltModern Warfare 3 und der Multiplayermodus 
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Landa 14. Nov 2011

Gilt für mich auch und ich bin eigentlich ein großer Fan der Reihe. Mal sehen, das die...

Landa 14. Nov 2011

Zählt aber beides nicht zur Kampagne. Hat das jemand behauptet? Es ging einzig und...

ChristianHemker 14. Nov 2011

Ich beantworte meine Frage mal selbst: Die deutsche Hardened Edition ist leider nicht...

nf1n1ty 14. Nov 2011

Vor allem ist er tot.

nf1n1ty 14. Nov 2011

Richtig, konnte ich dann auch nicht mehr ignorieren...suchte dann trotz (letztendlich...


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