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Gnome Shell: 2D-Version für Fedora 17 geplant

Die Gnome Shell im übernächsten Fedora 17 soll auf allen Geräten laufen, auch auf Hardware, die keine 3D-Beschleunigung bietet. Eine erste Version ist bereits im Rawhide-Repository verfügbar.
/ Jörg Thoma
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Die Gnome Shell soll künftig auch ohne Hardwarebeschleunigung laufen. (Bild: Gnome)
Die Gnome Shell soll künftig auch ohne Hardwarebeschleunigung laufen. Bild: Gnome

Eine erste Version der Gnome Shell(öffnet im neuen Fenster) , die keine 3D-beschleunigte Hardware benötigt, ist bereits zum Testen im Rawhide-Repository von Fedora verfügbar. Eine stabile Version soll in die Version Fedora 17 integriert werden, die für Juni 2012 geplant ist.

Die angepasste Gnome-Shell verwendet den Software-Rasterizer Llvmpipe, der Shader und Vertex-Berechnungen übernimmt. Damit lässt sich die Gnome-Shell bislang mit dem Vesa-Treiber und außerdem auch mit dem Cirrus-Treiber verwenden, der in vielen virtuellen Maschinen zum Einsatz kommt.

Für die Verwendung von Llvmpipe müssen weitere Komponenten angepasst werden(öffnet im neuen Fenster) , etwa Mesa und das Kernel-Modul Direct Rendering Manager (DRM), die beispielsweise Nachbildungen des Graphics Execution Manager (GEM) benötigen, um die Speicherverwaltung optimal zu nutzen.

Die aktuell zur Verfügung gestellte Option des Fallback-Modus soll aber weiterhin genutzt werden können. Damit lässt sich bei mangelnder 3D-Hardware Gnome im alten 2.x-Look nutzen – ohne die Gnome-Shell.


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